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Dez 2016 04

Kunstverein Kohlenhof, Nürnberg
Eröffnungsrede am 3. Dezember 2016
Michael Schels, Zentrifuge

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie befinden Sich in der Natur. Die Künstlerin Susanne Neumann bringt uns diese Natur im Gewande der Kunst nahe. Darf ich Sie zu einem kleinen Spaziergang einladen?

Im Eingangsbereich sehen Sie Fotografien der Zerstörung: Harvester Maschinen durchpflügen den Wald rund um Waldsassen, den Heimatort von Susanne Neumann. Nahe der tschechischen Grenze pflücken diese schweren Maschinen Bäume aus dem Wald als wären sie Blumen. Durch ihr Gewicht pressen sie alles Leben aus dem Boden. Der Wald, durch Monokultur eh schon seit über hundert Jahren geschwächt, wird durch diese Art der Bewirtschaftung blindlings niedergetrampelt.

Sacro Bosco, Fotografien 2016, Susanne Neumann

Die Waldwirtschaftler, also die vermeintlichen Profis, scheinen blind geworden zu sein für das Leben, das ihnen anvertraut ist. Peter Wohllebens Buch „Das geheime Leben der Bäume“ will solcher Betriebsblindheit entgegen wirken und die Augen öffnen für den Wald als einen Ort voller Leben und auch voller Bewusstsein: Der Förster Wohlleben zeigt – naturwissenschaftlich fundiert – Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, Gedächtnis.

Sacro Bosco, Susanne Neumann, 2016 (Ausschnitt)

Sep 2016 22
Eine neue Veranstaltung befasst sich mit Hoffnungsträgern, äußeren wie inneren, mit Engagement und Spiritualität. – Aber was rettet die Welt? Ein Gespräch mit zwei der Initiatoren von „Quellen der Hoffnung – Spiritualität und Engagement für die Eine Welt“,  dem Pfarrer Oliver Behrendt, Haus eckstein, und dem Zukunftsforscher Ronald Zehmeister – von Johannes Hartmann, Maria Thurn und Yasemin Izmir.

Jul 2016 25

Das neue PILOT Magazin ist online.

Danke Ramona Obermann für das Layout und die Illustrationen!
Herzlichen Dank auch an den Fachbereich Verbale Kommunikation der TH Nürnberg (Prof. Max Ackermann und seine Studierenden) für die redaktionellen Beiträge.

Weiterer Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere:

Hon.-Prof. Dr. Stefanie Voigt, Prof. Dr. Uwe Voigt, Wolf Gang, Patrizia Arrigo-Daumenlang, Cherima Nasa, Dieter Föttinger, Melanie Bellgardt, Pia Salzer, Lena Zürn und Wolfgang Keller

Das Magazin als PDF Download: Pilot – Das Magazin der Zentrifuge, Ausgabe 5, Sommer/Herbst 2016.
Alternativ zur besseren Lesbarkeit am PC: PDF Download (Einzelseiten)

Mai 2016 10

Der Fee ist eine Kunstfigur, – ein Wesen mit männlichen UND weiblichen Zügen. Der Fee kommt aus einer Welt ohne Materie. Er nimmt auf der Erde Gestalt an, um diese zu erkunden und um die Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Der Fee kann für Menschen sichtbar und unsichtbar sein – je nachdem, ob sich diese für das Energiefeld des Fee öffnen oder nicht. Feenwesen gehen in der Gegenwart auf und integrieren das momentane Geschehen in ihre seelische Verfassung bzw. drücken ihr seelisches Empfinden unmittelbar aus. Der Fee hat gelernt, dass die Menschen den Zweifel brauchen wie die Luft zum Atmen. Da er die Menschen glücklich machen will, teilt er mit ihnen den Zweifel. Über den Zweifel hinaus ist der Fee aber in seiner unbedingten Präsenz in jedem Augenblick vollkommen da – der Zweifel bleibt ihm äußerlich. Innerlich ist er reine Gegenwart, einfach „da“ und jeden Moment dankbar zu sein.

Mrz 2016 13

Mitschnitt der Sendung vom 29. Februar 2016, 20-21 Uhr

Z-Zeit – die Zentrifuge auf Radio Z (95,8 MHz)

Moderation: Nina Metz, Otmar Potjans

Gäste: Anne-Kathrin Kirchhof, Susanna Eitelbus, Andreas Fehr

—> Z-Zeit auf Radio Z

Nov 2015 13
Zil und Zoy  - Klang- und Videokunst als Wunder aus dem Bunker

Ein blinkender Bunker. Eine große Menge Synthesizer, darunter bunter Kabelsalat. Alte Computer-Röhrenmonitore an der Decke zeigen ein visuelles Konzert aus experimentellen Videos. Hier, circa zehn Meter unter dem Gewusel des Alltags, abgeschottet von jeglichem Lärm, gibt es kein Gefühl mehr für Zeit. Anstelle von Fenstern erweitern Spiegel den Raum und zeigen uns zwei auffällige Menschen. – Eine Reportage über Zil und Zoy von Lisa Neher, Lena Lucia Kühnlein und Felix Bühler
Die Klangwerkstatt von Zil und Zoy ist Lebensraum und Arbeitszimmer zugleich. Hier ist absolute Stille möglich. Absolute Stille und maximale Lautstärke. Am Tag wie in der Nacht.
Aug 2015 16

Von Neuanfängen in Nürnbergs Z-Bau

“Hier hat man wenigstens seine Ruhe”, schmunzelt Steffen Zimmermann. Der Geschäftsführer des Z-Baus trifft uns in der Meistersingerhalle zu einem Gespräch über das neue Konzept für das bereits legendäre Kulturzentrum. – Ein Interview von Michele Aflatoon, Luisa Fischer und Katharina Artmann

2010 wurde das marode Gebäude auf Anraten der Stadt Nürnberg zumindest größtenteils geschlossen, vor allem weil den damaligen Betreibern Geld für die Sanierung fehlte. Anfang Oktober 2015 wird es nun, mit einem neuen Konzept, wieder eröffnet. Damit bekommt Nürnbergs Südstadt ein Zentrum für Veranstaltungen, Künstler, Kreative und Gegenwartskultur.

Foto: Simeon Johnke

Foto: Simeon Johnke

Ja, wir gehen viele Sachen neu an. Schon deshalb, weil wir die alten Überlegungen gar nicht kennen. Es gab keine Übergabe oder Gespräche mit den ehemaligen Betreibern. Allerdings sind viele ehemalige Nutzer da, die jetzt wieder einziehen. Mit denen sind wir schon in Kontakt und fragen sie auch: Was war denn früher gut? Und was kann man verändern? Das ganze Mitarbeiter-Team wurde allerdings ausgewechselt. Daher sehen wir es schon eher als Neuanfang.

Apr 2015 03

Sendung vom 30. März 2015

Aus urheberrechtlichen Gründen enthält dieser Mitschnitt KEINE Musikeinspielungen.

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 1

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 2

Redaktion, Moderation: Otmar Potjans und Nina Metz

Studiogäste:

Mrz 2015 23

Ein gigantisches Projekt und wie man auf die Idee kam.

Eine Reportage von Andreas Hechtfischer, Maria Noll und Stefania Santoro

Fotos: Danko Green, gesichterderstadt.wordpress.com

„Bill Gates hat auch in einer Garage angefangen, unsere Garage ist eben etwas größer“ – Sie meinen es wirklich ernst. „Wir machen es einfach! Wir kaufen es … dieses Monstrum!“ – die Mitglieder des Vereins „Wir kaufen die Quelle e.V.“ sind hoch motiviert, obwohl das Projekt so riesig ist. Und trotz der Schwierigkeiten, die auf sie zukommen werden, lassen sie sich nicht entmutigen. Die „wilden Ideenschreiber“ haben schon einiges erreicht – von der Vereinssatzung und ersten Spenden bis zum regionalen Medienecho.

(c) Danko Green, gesichterderstadt.wordpress.com

Mrz 2015 12
Burnout ist noch nicht in den Köpfen der Entscheider angelangt.

Ein Interview mit Markus Väth, einem Experten für Burnout und Arbeitspsychologie. Von Ayse Koc und Kübra Kizmaz

Markus Väth hat Psychologie und Informatik studiert und sich dann mit seiner Firma „Mensch & Chance“ selbstständig gemacht. Heute betreibt er Business Coaching, Teamentwicklung und Karriereberatung – und wer sich, so meint er, heute mit Arbeit und Wirtschaft beschäftigt, wird sich auch mit Burn Out befassen müssen.

Was sind eigentlich die häufigsten Ursachen für Burnout?

- Uns prägen vor allem gesellschaftliche Werte. Dazu gehören Erfolgsdenken, Selbstoptimierung und Angst. Angst ist dabei der wichtigste Faktor. Trendforscher gehen davon aus, dass es im Jahr 2025 nur circa 30 Prozent Langzeitangestellte geben wird, dafür aber 20 Prozent Selbstständige und 40 Prozent Projektarbeiter, die nach spätestens drei Jahren das Projekt wechseln oder das Unternehmen. Arbeitnehmer werden also in einer existentiellen Unsicherheit gehalten und so einer massiven Stressbelastung ausgesetzt.
Unsere westliche Arbeitskultur läuft dem menschlichen Geist zuwider, der Kontinuität und Konzentration braucht. Auch durch Multitasking kommunizieren wir uns zu Tode. Dabei ist es bewiesen, dass Multitasking nicht funktioniert.

Alle reden vom Burnout. Aber wovon sprechen wir, wenn wir davon erzählen? – Wie würden Sie Burnout definieren?

- Burnout ist zunächst einmal eine wahnsinnige geistige Anstrengung. Es ist eine emotionale wie perspektivlose Erschöpfung. Burnout ist ein zusammengesetztes Symptom aus psychologischen Momenten und soziologischen Bedingungen. Und vor allem ist es ein schleichender Prozess. Hier ein Vergleich zum Alkoholabhängigen: Die Menschen realisieren ihren Zustand nicht. Sie bemerken ihn erst, wenn es meistens schon zu spät ist.

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