Oder: Die ungewohnte Freiheit, einen Markt zu schaffen.
Was tun, wenn Innovation auf einmal bedeutet, einen Markt nach ureigensten Überzeugungen und Werten zu schaffen? Am Ende sogar eine bessere Welt. „Moment, so war das nicht gedacht“.
In dem Buch „Stratégie pour un futur souhaitable“ wird man aber genau mit dieser ungewohnten Fragestellung konfrontiert. Der französische Innovationsexperte und Top-Management-Berater Philippe Lukacs versteht es, durch eine geraffte Argumentation verblüffende Wirkung zu erzielen. Als Handlungsempfehlung werden einem gar nur 3 Richtlinien oder Prinzipien vorgeschlagen. „Moment, so einfach kann Strategie doch nicht entstehen. Ein bisschen komplizierter muss es schon sein“ ist man da geneigt, zu sagen.
Kreative, Künstler, Freiberufler und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren im Coworking Space Nürnberg über Chancen und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungen in Nürnberg und der Region.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Anmeldung erbeten bei Michael Schels unter ms@zentrifuge-nuernberg.de
Workshop 3: “Metropolregion Nürnberg – Heimat für Kreative?”
Do. 24.5. 18:00 bis 22:00 Uhr, Moderation: Rainer Hertwig, mehrwertzone.net
Wir wollen den bezaubernd klingenden Slogan der Metropolregion Nürnberg hinterfragen, der da lautet “Heimat für Kreative”. Ist das gut gemeint oder Zynismus, Wunsch oder Wirklichkeit? Finden Kreative in der EMN wirklich eine Heimat oder eher nur Asyl? Was macht eine Heimat für Kreative aus?
Was passiert, wenn man die rote Pille schluckt – das erzählt uns Frank Neuhaus bei einem Gespräch in seinem Home-Office. Er ist Inhaber der Ad!Think Werbeagentur und Experte für Online- und Social Media-Marketing.
Das Interview führten Daniel Kiendl und Volker Tolle.
Herr Neuhaus, laut Ihrem XING-Profil begeistern Sie sich für »audiophiles Musikhören, genussvolles Essen und handgeschöpfte Pralinen«; Sagen diese Leidenschaften auch etwas darüber aus, wie Sie mit Aufträgen umgehen?
Ich hätte den Zusammenhang zwar so nicht gesucht, aber es gibt schon eine Parallele. Wir – und damit meine ich mein Netzwerk – haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit. Wir können einfach nicht unter einem bestimmten Niveau arbeiten. Es ist wie bei der roten Pille in dem Film »Matrix«. Wenn man erstmal etwas besseres kennen gelernt hat, dann kann man nicht mehr zurück.
Sie haben nach Ihrer Ausbildung zum Werbekaufmann erst einmal ein Jahr als Tauchlehrer in der Türkei und der Karibik verbracht. War das bereits Ihre erste Flucht vor der Branche?
Nein, ich dachte mir damals nur »Wenn nicht jetzt, wann dann?«. Ich habe dort gelernt, dass es auch anders geht als hier und das man sich das für einen passende aus den unterschiedlichen Kulturen raussuchen sollte. Hier ist alles sehr zuverlässig, ordentlich, strukturiert und perfektionistisch. Diese Eigenschaften vertrete ich dort wo es sinnvoll ist zwar auch, aber es ist genauso wichtig, improvisieren zu können, wenn es darauf ankommt. Auf der kleinen karibischen Insel bin ich beispielsweise auf den Schrottplatz gegangen, wenn ich mal etwas reparieren musste und Ersatzteile brauchte, denn einen Baumarkt zu dem man hier gehen würde, gab es dort nicht.
MK: Sie haben beim Creative Monday der Zentrifuge Ihre Tanzbox vorgestellt, einen lichtdurchfluteten Kubus, als Plattform für verschiedene Künste. Aber hat Ihnen der Creative Monday auch etwas gebracht? Haben Sie zum Beispiel Leute kennengelernt? Hat sich eine Zusammenarbeit ergeben?
OE: Ja, auf jeden Fall. Was Creative Monday ist, sagt ja schon der Name. Es ist sehr inspirierend: die Vorträge, die anderen Kreativen, die ich da kennengelernt habe, haben mich auf neue Ideen gebracht. Ich hab’ da echt viele Leute kennengelernt und die haben mir viel weitergeholfen. Ich hab wirklich wahnsinnig viele Künstler getroffen. – Creative Monday kann ich nur empfehlen, ist wirklich eine tolle Sache!
Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten möchte, dem eröffnete sich im Sommer 2011 eine besondere Gelegenheit, in Nürnberg: Ging man wachen Auges durch die Innenstadt, so sah man – mit ein wenig Glück – an den ungewöhnlichsten Orten kleine Gemälde hängen, auf deren Rückseite die Aufforderung geschrieben stand, das Bild einfach mit nach Hause zu nehmen.
Hinter dieser Aktion steckt nicht etwa die PR-Abteilung eines findigen lokalen Unternehmens, wie zunächst von einem Radiosender vermutet, sondern der Nürnberger Architekturstudent Michael Paulutz mit seinem Projekt „Love Life Corporation“. Zwischen Prüfungsstress und Modellbau-Marathon konnten wir ihn für ein Interview gewinnen.
Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal
Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?
Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?
Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.
Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net
Kooperation der Ohm-Hochschule mit der Kreativplattform Zentrifuge
Im Wintersemester 2011/12 haben knapp 40 Studierende der Fakultät Design an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (www.ohm-hochschschule.de) ein junges Nürnberger Kulturprojekt unter die Lupe genommen – die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). Diese 2008 gegründete Kunst- und Kreativplattform, die 2010 mit einem Nürnberg Stipendium ausgezeichnet worden ist, wurde von den Jungdesignerinnen und -designern in allen Facetten untersucht. Ziel war es, das Besondere dieser Initiative herauszuarbeiten und darzustellen.
Das Kooperationsprojekt zwischen Zentrifuge und Ohm entstand auf Initiative von Prof. Max Ackermann, der an der Hochschule Verbale Kommunikation lehrt. Prof. Ackermann beobachtet die Zentrifuge schon länger und stellte fest, dass das von einem gemeinnützigen Verein getragene Projekt in seiner Bedeutung und seinem Wert in Nürnberg und in der Region noch viel zu wenig wahrgenommen und gewürdigt wird. Also initiierte er ein Semesterprojekt und fand in seinem Kollegen Professor Burkard Vetter (Fachbereich Entwurf) einen begeisterten Mitstreiter, der mit seinen Studierenden eine Vielzahl von ebenso kreativen wie zur Zentrifuge passenden Ideen entwickelt und ausgearbeitet hat. Seine Entwurfsklasse steuerte mehrere durchkonzipierte Layouts, Broschüren und Logos, viele aussagekräftige Fotos und sogar eine Guerilla-Kampagne bei.
Als Treppenhaus bezeichnet man laut Definition* einen Gebäudeteil oder den Raum in einem Gebäude, in dem sich eine Treppe befindet, die mehrere Geschosse vertikal miteinander verbindet.
Eigentlich kein Ort, an dem man gerne verweilen möchte und doch steht gerade dieser Gebäudeteil im Mittelpunkt der Galerie im Treppenhaus. Leiterin der Galerie mit Schwerpunkt Fotografie, ist Gabriella Héjja – Fotografin, Künstlerin, Kreative.
Mit dem FabLab Nürnberg eröffnet die erste Jedermann‐High‐Tech‐Bastelwerkstatt in der Metropolregion
Das Nürnberger FabLab ist das neueste von deutschlandweit acht Einrichtungen dieser Art, die sich selbst als High‐Tech‐Bastelwerkstätten für die breite Öffentlichkeit sehen. Sonst teils unerschwingliche Herstellungsverfahren wie 3D‐Drucker oder CNC‐Fräsen können hier für den Privatgebrauch verwendet werden. Neben hochtechnischen Maschinen wie dem 3D‐Drucker stehen mit der T‐Shirt‐Druckmaschine auch Geräte bereit, mit denen sich ganz alltägliche Dinge herstellen lassen.
Wenn man in Michael Ammans Tonstudio kommt, betritt man auch gleichzeitig seine Wohnung. Der freischaffende Künstler, Komponist, Musiker, aber vor allem „Improvisator“ lebt für das, was er praktiziert – Klangforschung. Dabei scheint er sich in seiner eigenen Welt eingerichtet zu haben. Im Gespräch gewährte er mir auf eine ebenso eigensinnige wie sympathische Weise einen ersten Einblick in diese „Michaelwelt“. Nicht nur, dass wir gemeinsam Tee tranken und uns unterhielten, ich durfte ihm auch bei seiner Gymnastik zusehen und ein Telefonat mit seiner Mutti belauschen.
Oder: Die ungewohnte Freiheit, einen Markt zu schaffen. Was tun, wenn Innovation auf einmal bedeutet, einen Markt nach ureigensten Überzeugungen und Werten zu schaffen? Am Ende sogar eine bessere Welt. „Moment, so war das nicht gedacht“. In dem Buch „Stratégie pour un futur souhaitable“ wird man aber genau mit dieser ungewohnten Fragestellung konfrontiert. […]
Im Rahmen des Projekts “Creative Communities“: Kreative, Künstler, Freiberufler und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren im Coworking Space Nürnberg über Chancen und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungen in Nürnberg und der Region. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Anmeldung erbeten bei Michael Schels u […]
»Hin und wieder deutlich ja.« Was passiert, wenn man die rote Pille schluckt – das erzählt uns Frank Neuhaus bei einem Gespräch in seinem Home-Office. Er ist Inhaber der Ad!Think Werbeagentur und Experte für Online- und Social Media-Marketing. Das Interview führten Daniel Kiendl und Volker Tolle. Herr Neuhaus, laut Ihrem XING-Profil begeistern Sie sich für [ […]
Ein Interview von Marta Klaskala MK: Sie haben beim Creative Monday der Zentrifuge Ihre Tanzbox vorgestellt, einen lichtdurchfluteten Kubus, als Plattform für verschiedene Künste. Aber hat Ihnen der Creative Monday auch etwas gebracht? Haben Sie zum Beispiel Leute kennengelernt? Hat sich eine Zusammenarbeit ergeben? OE: Ja, auf jeden Fall. Was Creative Mond […]
Im Gespräch mit Michael Paulutz Interview: Eva Rustemeier und Robert Banning Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten […]
http://kulturstimmen.de/kalender/himmelblau beginnt mi Lichtprojektion und Videoaufzeichnung der Reaktion der PassantInnen HEUTE zur Blauen Nacht zwischen 19 und 20 Uhr! Künstlerumtrunk! Kalender | 21.05.2012 | Bildende Kunst HIMMELblau Das Team des Projektes „HIMMELblau“ nimmt als objektiver Betrachter Straßenszenen in der Füll,…Zeit:19. Mai 2012 von 19:00 […]
Kreative, Künstler, Freiberufler und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren über Chancen und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungen in Nürnberg und der Region. Workshop 3: “Metropolregion Nürnberg - Heimat für Kreative?” Do. 24.5. 18:00 bis 22:00 Uhr, Moderation: Rainer Hertwig, mehrwertzone.net Veranstaltungsort: Cow […]
http://www.kulturstimmen.de Körperlichkeit und Individualität in Zeiten "perfekter" Bilder. Diskussionsveranstaltung zur Finissage der Ausstellung "Jenseits von schön und gut",Beobachtungen von Barbara Graber. Sonntag, 20. Mai, 11:00 Uhr Moderation: Dr. Harald TesanZeit:20. Mai 2012 von 11:00 bis 14:00Standort:Kunstraum Rosenstraße Straße […]
WIR HABEN DEN TERMIN VERSCHOBEN. IN DEN NÄCHSTEN TAGEN WERDEN WIR EUCH BESCHEID GEBEN, WANN WIR UNS TREFFEN.A PRESTO E GRAZIE!!!Alessandra e Susanne Aus der Reihe: Auf AEG: ” Che ne pensi? Was hältst Du davon?” Führung-Konversation auf Italienisch mit Alessandra Brisotto Visite guidate in italiano, incontri con artisti…conversazione, scambio di… Zeit:19. Ma […]
Die GALERIE HAFENRICHTER zeigt in der Ausstellung "People and Landscapes" rund 35 Werke des US-Künstlers. Der Titel der Ausstellung welcher mit “ People and Landscapes” auch als philosophischer Ausdruck des Kreativen gelten mag, spiegelt bei seinen Porträts oder Landschaftsmalereien sein ganz persönliches Obliegen, den besonderen Augenblick einzufa […]
Eröffnung der Ausstellung „Alex Katz - 85 Years Pure Beauty“ am 11.05.2012 in Nürnberg Nürnberg, 19.03.2012. Galerie Fluegel-Roncak, spezialisiert auf zeitgenössische Kunst und Pop Art eröffnet am Freitag, den 11.05.2012 die Ausstellung „Alex Katz - 85 Years Pure Beauty“ von 19:00 bis 21:00 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 06. Juli 2012. Gezeigt werden Ge […]