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Jan 2014 03

Wie lässt sich unsere gegenwärtige lebenszerstörende in eine lebensfördernde Kultur transformieren? Ausgehend von dieser zentralen Frage erkunden Shelley Sacks und Hildegard Kurt im Dialog ästhetische Praktiken für ein Zukunft schaffendes Gestalten.

Die Autorinnen, die Pionierarbeit in der Sozialen Plastik und der Kultur der Nachhaltigkeit geleistet haben, verstehen den Begriff »Ästhetik« als Gegenteil von »Anästhesie«. In diesem Licht beinhaltet ästhetische Praxis ein verlebendigtes Sein jenseits der allgegenwärtigen Betäubungen. Und »Ver-antwort-ung« wird zur Fähigkeit, auf das, was sich in der Welt äußert, zu antworten. Mit aktivem Sehen, imaginativem Arbeiten, bildhaftem Denken oder dem »Erdforum« werden verlebendigende Einsichten, Praktiken und Prozesse vermittelt. Beispiele aus der Transition Town-Bewegung, der Commons-Szene oder der mobilen University of the Trees machen erfahrbar, wie wirksames äußeres und inneres Arbeiten einander nicht nur ergänzen, sondern geradezu bedingen.
Zentrale Fragen dabei sind: Wie kommt das Neue in die Welt? Wie entstehen bewusste, lernende Gemeinschaften? Wo beginnt Gestalten? Welches Verständnis von uns selbst als Menschen braucht es, um zukunftsfähig zu werden? Wie können Ideen und innere Bilder Materie verändern?
In dem Bewusstsein, dass Zukunftsfähigkeit sich nicht mit den Mitteln des Bestehenden erreichen lässt, sondern vielmehr bedeutet, »von der Zukunft her wahrzunehmen, zu denken und zu gestalten«, erforschen die Autorinnen, wie ästhetische Praktiken zu Instrumenten gesellschaftlicher Transformation werden. Die rote Blume, ein Sachbuch wie auch ein Praxis-Handbuch, richtet sich an Agentinnen und Agenten des Wandels auf allen Arbeitsfeldern. Jeder Mensch ein Künstler, jeder Mensch ein (R)Evolutionär.
Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels. Mit einem Vorwort von Wolfgang Sachs [Broschiert]
thinkOya, www.think-oya.de, 224 Seiten, Format 16×22 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3927369-77-1, Eur. 24,80 (D)

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