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Feb 2014 17

Italien ist für viele Deutsche noch immer Sehnsuchtsort Nummer 1: Lebensart, Kultur, Tradition, Flora und Fauna. Was einst Goethe und Winckelmann nach Italien zog, ist auch heute noch Beweggrund für tausende Deutsche, nach Italien zu fahren und dort den Sommer zu verbringen. Die politische Situation Italiens, die angespannte Finanzlage, der Verfall vieler Kulturdenkmäler wird dabei mit einer anderen Brille besehen als im Winter, wo die südeuropäischen Nachbarn zum Teil harsch kritisiert werden.

Umgekehrt lässt sich ein ähnlich ambivalentes Verhältnis der Italiener zu den Deutschen feststellen, das zwischen Bewunderung von Effizienz und wirtschaftlicher Stabilität und Ablehnung eines freud- und farblosen Lebens pendelt. Die politische Faktenlage, Klischeebilder und Stereotypen, das alles vermengt sich und erschwert das Verständnis und das Gefühl einer gemeinsamen europäischen Identität. Mit den unterschiedlichen Veranstaltungsformaten von Bamberg liest 2014 sollen literarische Erkundungen und vor allem intensive Begegnungen ermöglicht werden, die den Blick hinter die gängigen deutsch-italienischen Beziehungsmuster erlauben.

Feb 2014 11

Neue Kunstmesse in München für professionelle Künstler – auch ohne Galerievertretung.

Die Zentrifuge und damit auch ON-Index.de kooperiert mit der ARTMUC, da wir finden, dass dies ein unterstützenswertes Projekt ist, das aufstrebenden KünstlerInnen die Möglichkeit gibt, sich in einem professionellen Rahmen zu präsentieren – und das zu fairen Preisen.

Die ARTMUC Messe in München (29. Mai bis 1. Juni  2014) bietet rund 100 professionellen Künstlern, Projekten, Kollektiven und Vereinen die Möglichkeit, ihre Werke genreübergreifend auf der Praterinsel im Herzen Münchens zu zeigen.

Als neuer Schnittpunkt im Kunstmarkt treffen bei ARTMUC neugierige Besucher, Galeristen und Sammler direkt und hautnah auf die Macher ihrer Kunst, die Künstler selbst.

Jan 2014 17

Studie zeigt, dass Kultur- und Kreativbranche Bankdarlehen in Milliardenhöhe entgehen
(Quelle: Europäische Kommission)

Unternehmen des Kultur- und Kreativsektors in ganz Europa ist diese frustrierende Erfahrung nur allzu vertraut: Mit größter Sorgfalt entwerfen sie einen soliden Geschäftsplan, aber wenn sie damit zu ihrer Bank gehen, um ein Darlehen zu beantragen, damit eine brillante Idee in ein rentables Geschäft umgesetzt werden kann, stehen in der Regel alle außer den größten der Branche vor fest verschlossenen Türen. Eine neue Studie, die die Europäische Kommission heute veröffentlicht hat, belegt, dass durch ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Darlehensmarkt Unternehmen der Kreativwirtschaft Kredite in Milliardenhöhe entgehen. In den nächsten sieben Jahren, so die Studie, könnte die Finanzierungslücke 13,4 Mrd. EUR erreichen.

Okt 2013 30

Text: Michael Schels

Der 13. CreativeMonday fand diesmal im Rahmen der Nürnberger Webweek statt und fungierte als Abschlussveranstaltung für den einwöchigen Internet-Netzwerk-Event. Im Neuen Museum versammelten sich ca. 150 Vertreter aus Bildender und Darstellender Kunst, Architektur, Design, Film, Fotografie, Medien, Werbung, Kultur, Politik, Wirtschaft und städtischer Verwaltung. Erstmals waren auch einige Schüler dabei, was die Mischung spürbar bereicherte. Mehr davon! Wegen der WebWeek waren noch mehr Social Media und Web-Spezialisten als sonst zugegen – ideale Multiplikatoren für die Kreativen.

Sep 2013 29

Der Kunsthistoriker Dr. Harald Tesan publizierte jüngst auf on-index.de eine Kritik an der Ausstellung “Menschliches, Allzumenschliches“, die mehr als 100 Werke des 2002 verstorbenen britischen Künstlers Robert Lenkiewicz präsentiert. Francis Mallett, der Kurator der Ausstellung, nahm dies zum Anlass, seinerseits eine Kritik an Dr. Tesans Kritik zu formulieren, die wir im folgenden ebenfalls veröffentlichen. Die Redaktion von on-index.de überlässt es dem Leser/der Leserin, sich sein/ihr eigenes Urteil zu bilden – am besten durch direkte Anschauung. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Oktober in Nürnberg zu sehen (Auf AEG, Halle 15 – Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.00 – 19.00 Uhr; Sa./So. 11.00 – 19.00 Uhr).

“Let’s not dwell on the two things striking most people deeply fascinated by Auf AEG’s Robert Lenkiewicz exhibition: firstly, that here was an exceptionally talented painter, and secondly, that his paintings and the ideas behind them are thought-provoking and speak directly to many people about their lives and the world they live in. Dr Harald Tesan is not ‘most people’. He is one of that superior breed turned out in ever-increasing numbers by our education system: the intellectual critic. For these self-appointed arbiters of taste, it’s a political ideology that matters most. And ironically, it’s the left-wing post-modernists who hold most contempt for the ‘kitsch’ taste of the uninitiated masses because they don’t like what they’re supposed to like.

Sep 2013 17

Vernissage Bericht von Edgar Kucharzewski:
250 Vernissage Gäste wurden am 14.9.13 in die „Klangzone“ auf der Quelle hereingelockt, welche die Dresdener Performancekünstler Detlef Schweiger und Robert Zeissig für sie gestaltet hatten. Dann lud „Lady Ma-ga & Prince Negativ“ (Krakau) zur Theaterperformance ein: „Schaltet den Computer aus und vertraut euren Gefühlen“. „Material Klang“ (Helmut Kirsch und Tim Hufnagel), sowie die Jazzformation „Lady and Tramps“ performten während „Agressiva 69 aus Krakau extra für dieses Event angereist war.

Jul 2013 29

Zentrifuge ist ab dem 29. Juli 2013 jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung “Z-Zeit” bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte, über Nürnberg, die Region (nein, nicht Gott) und die Welt.

Jul 2013 19

Text: Michael Schels

Der 12. CreativeMonday am 15. Juli 2013 im Neuen Museum lockte diesmal 180 Gäste – so viel wie noch nie zuvor – und das trotz besten Biergartenwetters. Eva Martin übernahm als Vertreterin des Neuen Museums die Begrüßung. Sie zeigte sich höchst erfreut über die große Resonanz und gab einen Überblick über das Programm. Als Presenter konnten diesmal der Fotograf Christian Höhn (Megacities), der Komponist Peter Fulda mit Kollegen vom Metropol Musik Verein und Dr. Andrea Dippel von der Kunstvilla gewonnen werden.

Jul 2013 11

Text: Ronald Zehmeister

Über 30 Ingenieure, Technikbegeisterte, Künstler und Kreative sind der Einladung zu dem Workshop  Engineering 2050 gefolgt und haben gemeinsam Ideen über den Anlagenbau der Zukunft entwickelt. Ausrichter und Organisatoren des Workshops waren:

  • Kreativplattform Zentrifuge Auf AEG in Nürnberg
  • VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik im VDI-Bezirksverein Bayern Nordost e.V. und VDE-Bezirksverein Nordbayern e.V
  • Studenten und Jungingenieure SuJ im VDI Nürnberg

Innovation bedeutet, dass man neue Wege geht. Solche neuartigen Ansätze der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sphären stellen somit auch in der Form ein zukunftsweisendes Beispiel dar. Das gemeinsame Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Produktionsstandort und Lieferant von Produktionsanlagen zu sichern und zu stärken. Dazu gehört ständiges Lernen, ein Denken „Out of the Box“, Kreativität und Kooperation. Das Motto lautet: Technik von Menschen und für Menschen. Die Kunst kann hier eine sehr wichtige Rolle spielen und wertvolle Anregungen geben.

Jul 2013 11

Die Zentrifuge ist ein ästhetisches Labor, das künstlerisch-kreative Zusammenhänge und Prozesse erkundet, dabei neue Formen der Kooperation, Kreation, Produktion und Verwertung entdeckt und erprobt. Beim Projekt “Forschende Kunst” stellen wir durch gezielte Tätigkeit einen Prozess her, der nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt ist.

“Forschende Kunst” bringt somit “Forschung” und “Kunst” in einen produktiven Zusammenhang. Ziel dabei ist, Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Erlebniswelten zu einem offenen Austausch anzuregen. Sie bringen aus ihrer jeweiligen Perspektive Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition ein. In der Summe können dadurch Erkenntnisse gewonnen werden, die wiederum in neue Projekte einfließen. Der Prozess wird systematisch dokumentiert, die Ergebnisse werden veröffentlicht.

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