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Jul 2012 26

Als neuer Typus eines Unternehmens beschreitet metropol.Z (www.metropol-z.de) neue Wege und erschließt Märkte der Zukunft. metropol.Z basiert auf der Kreativplattform Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). In dem Angebot der „Think Tanks zum Mieten“ kommen Systematik, Räume und unterschiedliche Perspektiven zum Einsatz. Mit diesem neuartigen Angebot können auch kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen auf eine prinzipiell komplette Strategie- und Kreativitätsabteilung zugreifen.

Jul 2012 16

Eine Reportage von Jan Jungbluth.

Das Publikum ist gespannt. An der Wand erscheint ein Bild von Albert Einstein. Der Physiker blickt an uns vorbei, so als könne ihn nichts aus der Ruhe bringen. Auch nicht der Mann vor ihm, an dem kleinen Pult mit dem Laptop darauf, der das Wort ergreift und konzentriert zu sprechen beginnt. Schon nach den ersten paar Sätzen ist er außer Atem, schnappt häufig nach Luft, als würde er rennen, um noch einen Zug zu erwischen. Kein Wunder, dass er angestrengt ist, hat er sich doch vorgenommen dem Publikum in weniger als sieben Minuten die Relativitätstheorie zu erklären.

Von nun an wird er keinen Finger mehr an sein Laptop legen und auch keine Fernbetätigung bedienen, denn jede Folie seiner Präsentation wird automatisch nach genau zwanzig Sekunden weiter geschaltet. Und zwanzig Folien werden die Leinwand passiert haben, wenn er, was er tut, mit den Worten schließt: „Und ich wäre somit am Ende.“

20 Folien für jeweils 20 Sekunden – diese spezielle Art des Vortrags nennt sich “PechaKucha” (sprich: Petschatschka), was Japanisch ist und so viel bedeutet wie: „wirres Gerede“. Erfunden wurde sie 2003 in Tokio, von einem Architektenpaar, Astrid Klein und Mark Dytham. Geplagt von langatmigen Werkberichten über Architekturprojekte, erdachten die beiden ein Format, das den Vortragenden zwingt, das Wichtigste prägnant zusammenzufassen.

Damit hatten sie jedoch nicht beabsichtigt eine globale Bewegung anzustoßen. In weltweit über 450 Städten werden mittlerweile regelmäßig sogenannte „PechaKucha-Nights“ ausgerichtet, bei denen zehn bis fünfzehn „Presenter“ zu verschiedensten Themen Vorträge halten. Auch in Nürnberg gibt es regelmäßig eine solche Veranstaltung. Der Konzeptdesigner und Softwareentwickler Halil Kavasoglu ist Mitveranstalter der PechaKucha-Night Nürnberg. Und der weltweite Erfolg des Formates ist für ihn kein Wunder:

„Allein die Tatsache, dass jeder Presenter sein Thema dem Publikum im gleichen Format präsentieren muss, bedeutet eine Demokratisierung der Mittel. Nicht der Hauptredner bekommt die meiste Zeit und die meisten Props, also die größte Anerkennung vom Publikum. Egal was wer spricht, es ist immer das gleiche Format.“

Jul 2012 14

Kreative und Künstler appellieren an die Wirtschaft

Rückblick auf die Veranstaltung „Die Europäische Metropolregion Nürnberg  – Kreativraum im internationalen Wettbewerb“

Unter dem Motto “Heimat für Kreative” positioniert sich die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) als kreativer Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb. Was kann die Kultur- und Kreativwirtschaft dazu beitragen, damit die EMN auch im internationalen Wettbewerb an Profil gewinnt? Dieser Frage ging die Kreativplattform Zentrifuge in einer für die IHK Nürnberg organisierten Veranstaltung nach mit dem Ziel, das kreative Potenzial in Nürnberg und der Region deutlich zu machen und damit die Standortattraktivität der EMN zu stärken. Der Einladung zu dieser Veranstaltung, die am 11. Juli im Rahmen der Veranstaltungsreihe IHK-Kulturforum im BMF Museum in Nürnberg stattfand, folgten 90 Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik.

Der Zentrifuge und den Referenten gelang es an diesem Abend, den anwesenden Multiplikatoren und Entscheidern exemplarisch deutlich zu machen, dass es in Nürnberg und der Region ein großes kreatives und künstlerisches Potenzial gibt. Man müsse verstärkt darauf hinwirken, Künstler und Kreative vor Ort in wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgabenstellungen einzubinden. So könne es gelingen, die Metropolregion dauerhaft attraktiv zu gestalten und damit auch im internationalen Wettbewerb an Profil zu gewinnen. Die Bemühungen von Wirtschaft und Politik sollten entschieden darauf gerichtet werden, jungen kreativen Talenten Anreize zu schaffen, in Nürnberg und der Region zu arbeiten. Nur so könne dem bereits seit Jahren anhaltenden Trend entgegen gewirkt werden, dass viele Absolventen der Akademie der Bildenden Künste, der Hochschule für Musik oder der Georg Simon Ohm Hochschule die Region nach ihrer Ausbildung aufgrund mangelnder Herausforderungen und Perspektiven verlassen.

Jun 2012 08

Eine Reportage von Jasmin Werner und Anna Vilkova.

Direkt neben der Eingangstür des Coworking Space steht der ungewöhnlichste Kleiderständer, den wir je gesehen haben; er besteht aus Kamera-Stativen. Ein Fotograf hat sie hier gelagert.

Der Coworking Space ist ein einziger großer Raum – man könnte ihn mit einem Loft vergleichen. Nur mit Möbeln haben ihn die Leute vom “Space” in verschiedene Bereiche unterteilt. Da gibt es zum Beispiel das Café mit Couchtischen, Sofas und Sesseln oder einen Arbeitsplatz mit Schreibtischen.

Wir treffen Andreas Fehr. Er ist morgens als erster hier und bereitet alles vor, für die Leute, die schon bald zum Arbeiten herkommen. Im Coworking Space kann man Schreibtische mieten. Für Selbstständige ist das ein attraktives Angebot. Denn nach einiger Zeit im Heimbüro stellen viele fest: Einsamkeit hemmt die Kreativität. Im Coworking Space finden sie Gleichgesinnte, sind wieder unter Leuten und können sich austauschen. Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen kommen hierher. »Jeder, der mit einem Laptop arbeiten kann, kann sich hier niederlassen«, sagt Andreas.

Jun 2012 05

Das spanische Magazin Ling berichtet unter dem Titel “Cultura contra la depression” in der Juni Ausgabe 2012 über Auf AEG. Auch die Zentrifuge findet darin lobende Erwähnung (S. 50 ff).

Mai 2012 21

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung sucht einfallsreiche Köpfe mit besonderen Ideen in Bayern

München/Bremen/Eschborn, 21. Mai 2012 – „Die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft spielt in Europa ganz vorne mit“, sagt Jürgen Enninger, der im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft für Bayern zuständig ist. „Was ihr im Vergleich zu anderen Branchen fehlt, ist die öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen und ein stärkeres Selbstbewusstsein. Das will der Wettbewerb Kultur- und Kreativpiloten ändern, indem er kreative Leuchttürme der Branche auszeichnet, sie in der Öffentlichkeit bekannt macht und mit Know-how und Kontakten fördert. Alle Kultur- und Kreativschaffenden können sich mit ihren Geschäftsideen bewerben, egal ob Gründer oder etablierte Unternehmer.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie prämiert zum dritten Mal gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien die „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“.
http://www.kultur-kreativpiloten.de/

Mai 2012 18

Oder: Die ungewohnte Freiheit, einen Markt zu schaffen.

Was tun, wenn Innovation auf einmal bedeutet, einen Markt nach ureigensten Überzeugungen und Werten zu schaffen? Am Ende sogar eine bessere Welt. „Moment, so war das nicht gedacht“.

In dem Buch „Stratégie pour un futur souhaitable“ wird man aber genau mit dieser ungewohnten Fragestellung konfrontiert.  Der französische Innovationsexperte und Top-Management-Berater Philippe Lukacs versteht es, durch eine geraffte Argumentation verblüffende Wirkung zu erzielen. Als Handlungsempfehlung werden einem gar nur 3 Richtlinien oder Prinzipien vorgeschlagen. „Moment, so einfach kann Strategie doch nicht entstehen.  Ein bisschen komplizierter muss es schon sein“ ist man da geneigt, zu sagen.

Apr 2012 29

Im Gespräch mit Michael Paulutz

Interview: Eva Rustemeier und Robert Banning

Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten möchte, dem eröffnete sich im Sommer 2011 eine besondere Gelegenheit, in Nürnberg: Ging man wachen Auges durch die Innenstadt, so sah man – mit ein wenig Glück – an den ungewöhnlichsten Orten kleine Gemälde hängen, auf deren Rückseite die Aufforderung geschrieben stand, das Bild einfach mit nach Hause zu nehmen.

Hinter dieser Aktion steckt nicht etwa die PR-Abteilung eines findigen lokalen Unternehmens, wie zunächst von einem Radiosender vermutet, sondern der Nürnberger Architekturstudent Michael Paulutz mit seinem Projekt „Love Life Corporation“. Zwischen Prüfungsstress und Modellbau-Marathon konnten wir ihn für ein Interview gewinnen.

Apr 2012 03

Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal

Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?

Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?

Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.

Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net

Mrz 2012 06

Mit dem FabLab Nürnberg eröffnet die erste Jedermann‐High‐Tech‐Bastelwerkstatt in der Metropolregion

Das Nürnberger FabLab ist das neueste von deutschlandweit acht Einrichtungen dieser Art, die sich selbst als High‐Tech‐Bastelwerkstätten für die breite Öffentlichkeit sehen. Sonst teils unerschwingliche Herstellungsverfahren wie 3D‐Drucker oder CNC‐Fräsen können hier für den Privatgebrauch verwendet werden. Neben hochtechnischen Maschinen wie dem 3D‐Drucker stehen mit der T‐Shirt‐Druckmaschine auch Geräte bereit, mit denen sich ganz alltägliche Dinge herstellen lassen.

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