MK: Sie haben beim Creative Monday der Zentrifuge Ihre Tanzbox vorgestellt, einen lichtdurchfluteten Kubus, als Plattform für verschiedene Künste. Aber hat Ihnen der Creative Monday auch etwas gebracht? Haben Sie zum Beispiel Leute kennengelernt? Hat sich eine Zusammenarbeit ergeben?
OE: Ja, auf jeden Fall. Was Creative Monday ist, sagt ja schon der Name. Es ist sehr inspirierend: die Vorträge, die anderen Kreativen, die ich da kennengelernt habe, haben mich auf neue Ideen gebracht. Ich hab’ da echt viele Leute kennengelernt und die haben mir viel weitergeholfen. Ich hab wirklich wahnsinnig viele Künstler getroffen. – Creative Monday kann ich nur empfehlen, ist wirklich eine tolle Sache!
Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal
Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?
Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?
Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.
Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net
Am 17.11.2011 kamen etwa 150 Kreative und Künstler aus ganz Bayern nach Bamberg. Jürgen Enninger, bayerischer Ansprechpartner der bundesweiten Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hatte gemeinsam mit denWirtschafts- und Kulturreferaten von Stadt und Landkreis Bambergin die oberfränkische Domstadt eingeladen.
Die Workshops und Seminare der Zentrifuge richten sich in erster Linie an Künstler, Kulturschaffende und Kreative, die sich Praxiswissen für ihre Selbstständigkeit bzw. ihren Berufsalltag aneignen wollen. Die Zentrifuge sieht dieses Angebot als konsequente Ergänzung zu ihrem Engagement als Plattform und Anlaufstelle für Menschen aus Wirtschaft und Kultur. Für den Herbst 2011 sind weitere Themen und Termine sowie Angebote für Unternehmen geplant, die das kreative Potenzial von Kunst und Kultur erkennen und dieses für sich nutzen wollen.
Schnupperberatungen, Workshops, Vorträge, zwei Ausstellungen und offene Fragestunden bietet die Kreativbörse des Zentrifuge e.V.vom 15. bis 17.04.2011 Auf AEG in Nürnberg. Bespielt werden die 700 qm große Halle 14 Auf AEG und die vom Kreativteam des Vereins neu angemieteten Büros darüber.
11-13 März 2011
Zentrifuge, Halle 14 Auf AEG, Muggenhofer Str. 141, Nürrnberg
Am Wochenende des 11. März 2011 werden Teams in über 30 Ländern zusammen „jammen“, um Ideen für innovative Dienstleistungskonzepte zu erschaffen, zu entwickeln und auszutauschen. Die Idee kommt aus Nürnberg, aber inzwischen beteiligen sich Teams aus über 50 Städten auf der ganzen Welt an diesem globalen Event. Es ist offen für jeden, vom Unternehmer über die Studentin bis zur Haushaltsmanagerin – jeder und jede ist herzlich willkommen sich und seinen kreativen Geist einzubringen. Einzige Bedingung ist Offenheit gegenüber den anderen Jammern sowie ihren Ideen und ein freundliches Wesen.
Nein, nicht schon wieder Sex. Das waren die 80er. Werden wir ruhig etwas intimer: Was verdienst Du denn so? Und womit? Komische Fragen? Das dachte sich wohl auch Thomas Kopp, der für das Kulturforum Fürth gerade die Produktion “Let’s talk about money” erarbeitet. Für dieses außergewöhnliche Theaterprojekt werden Akteure gesucht, die in irgendeiner Weise an der Kreativwirtschaft beteiligt sind (oder waren).
Wie hängen Kunst und Geld zusammen? Um den wirklichen Stellenwert der Kultur im hiesigen Wirtschaftsleben sichtbar zu machen, holt der Würzburger Choreograph Menschen auf die Bühne, die direkt und indirekt durch kulturelle Veranstaltungen Geld verdienen.
Vielfältige Berufsgruppen tragen dazu bei, dass ein Theaterabend zustande kommt:
Von den Künstlern, Theatertechnikern, Garderobieren über Druckereien, Floristen und Caterer für den Premierenempfang bis hin zu Taxifahrern und Hoteliers. Sie alle stehen im Mittelpunkt dieses Abends und offenbaren sich dem Zuschauer unter anderem im Speed-Dating-Verfahren. Thema ist allerdings nicht das Privatleben, sondern die berufliche Situation der an der Produktion Beteiligten.
“From Industrial Use to Creative Impulse” ist mehr als nur ein Slogan, sondern das gemeinsame Ziel fünf europäischer Städte ehemalige Industriebrachen in einen kreativen und kulturell geprägten Arbeits- und Lebensraum zu verwandeln und Revitalisierungsprozesse durch nachhaltige Konzepte weiter voran zutreiben.
Umgesetzt wird dieses gemeinsame Vorhaben im Rahmen des Mitteleuropaprojektes SECOND CHANCE. Nürnberg, Leipzig, Venedig, Krakau und Ljubljana entwickeln gemeinsam innovative Strategien, um Industriebrachen in kulturelle Zentren umzuwandeln, welche durch steigende Attraktivität der Stadtteile einen positiven Impuls für die weitere Stadtentwicklung geben.
Seit Herbst 2008 initiiert, organisiert und ermöglicht das Kulturbüro Muggenhof Veranstaltungen verschiedenster Art im Nürnberger Westen. Das Kulturbüro befindet sich auf dem ehemaligen AEG-Gelände und ist Anlaufstelle für interessierte BürgerInnen und Institutionen aus dem Stadtteil.
Die Tätigkeiten des Kulturbüros sind Vorläuferaktivitäten für das neue Stadtteilkulturzentrum, welches hier in wenigen Jahren entstehen soll. Die geplante Kulturwerkstatt soll die Stadtviertel Muggenhof und Eberhardshof kulturell bereichern und der dortigen Bevölkerung Angebote vor der Haustür bieten. Ziel der späteren Einrichtung, aber auch der Vorläuferaktivitäten ist es, kulturelle Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten für die Nürnberger Weststadt zu schaffen.
Wie wird die zukünftige Kulturwerkstatt wohl aussehen? Einen ersten Einblick dazu gibt es auf Youtube:
Oder: Die ungewohnte Freiheit, einen Markt zu schaffen. Was tun, wenn Innovation auf einmal bedeutet, einen Markt nach ureigensten Überzeugungen und Werten zu schaffen? Am Ende sogar eine bessere Welt. „Moment, so war das nicht gedacht“. In dem Buch „Stratégie pour un futur souhaitable“ wird man aber genau mit dieser ungewohnten Fragestellung konfrontiert. […]
Im Rahmen des Projekts “Creative Communities“: Kreative, Künstler, Freiberufler und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren im Coworking Space Nürnberg über Chancen und Risiken kultur- und kreativwirtschaftlicher Entwicklungen in Nürnberg und der Region. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, Anmeldung erbeten bei Michael Schels u […]
»Hin und wieder deutlich ja.« Was passiert, wenn man die rote Pille schluckt – das erzählt uns Frank Neuhaus bei einem Gespräch in seinem Home-Office. Er ist Inhaber der Ad!Think Werbeagentur und Experte für Online- und Social Media-Marketing. Das Interview führten Daniel Kiendl und Volker Tolle. Herr Neuhaus, laut Ihrem XING-Profil begeistern Sie sich für [ […]
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WIR HABEN DEN TERMIN VERSCHOBEN. IN DEN NÄCHSTEN TAGEN WERDEN WIR EUCH BESCHEID GEBEN, WANN WIR UNS TREFFEN.A PRESTO E GRAZIE!!!Alessandra e Susanne Aus der Reihe: Auf AEG: ” Che ne pensi? Was hältst Du davon?” Führung-Konversation auf Italienisch mit Alessandra Brisotto Visite guidate in italiano, incontri con artisti…conversazione, scambio di… Zeit:19. Ma […]