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Mai 2012 10

»Hin und wieder deutlich ja.«

Was passiert, wenn man die rote Pille schluckt – das erzählt uns Frank Neuhaus bei einem Gespräch in seinem Home-Office. Er ist Inhaber der Ad!Think Werbeagentur und Experte für Online- und Social Media-Marketing.

Das Interview führten Daniel Kiendl und Volker Tolle.

Herr Neuhaus, laut Ihrem XING-Profil begeistern Sie sich für »audiophiles Musikhören, genussvolles Essen und handgeschöpfte Pralinen«; Sagen diese Leidenschaften auch etwas darüber aus, wie Sie mit Aufträgen umgehen?

Ich hätte den Zusammenhang zwar so nicht gesucht, aber es gibt schon eine Parallele. Wir – und damit meine ich mein Netzwerk – haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit. Wir können einfach nicht unter einem bestimmten Niveau arbeiten. Es ist wie bei der roten Pille in dem Film »Matrix«. Wenn man erstmal etwas besseres kennen gelernt hat, dann kann man nicht mehr zurück.

Sie haben nach Ihrer Ausbildung zum Werbekaufmann erst einmal ein Jahr als Tauchlehrer in der Türkei und der Karibik verbracht. War das bereits Ihre erste Flucht vor der Branche?

Nein, ich dachte mir damals nur »Wenn nicht jetzt, wann dann?«. Ich habe dort gelernt, dass es auch anders geht als hier und das man sich das für einen passende aus den unterschiedlichen Kulturen raussuchen sollte. Hier ist alles sehr zuverlässig, ordentlich, strukturiert und perfektionistisch. Diese Eigenschaften vertrete ich dort wo es sinnvoll ist zwar auch, aber es ist genauso wichtig, improvisieren zu können, wenn es darauf ankommt. Auf der kleinen karibischen Insel bin ich beispielsweise auf den Schrottplatz gegangen, wenn ich mal etwas reparieren musste und Ersatzteile brauchte, denn einen Baumarkt zu dem man hier gehen würde, gab es dort nicht.

Apr 2012 29

Im Gespräch mit Michael Paulutz

Interview: Eva Rustemeier und Robert Banning

Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten möchte, dem eröffnete sich im Sommer 2011 eine besondere Gelegenheit, in Nürnberg: Ging man wachen Auges durch die Innenstadt, so sah man – mit ein wenig Glück – an den ungewöhnlichsten Orten kleine Gemälde hängen, auf deren Rückseite die Aufforderung geschrieben stand, das Bild einfach mit nach Hause zu nehmen.

Hinter dieser Aktion steckt nicht etwa die PR-Abteilung eines findigen lokalen Unternehmens, wie zunächst von einem Radiosender vermutet, sondern der Nürnberger Architekturstudent Michael Paulutz mit seinem Projekt „Love Life Corporation“. Zwischen Prüfungsstress und Modellbau-Marathon konnten wir ihn für ein Interview gewinnen.

Apr 2012 03

Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal

Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?

Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?

Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.

Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net

Mrz 2012 31

Kooperation der Ohm-Hochschule mit der Kreativplattform Zentrifuge

Im Wintersemester 2011/12 haben knapp 40 Studierende der Fakultät Design an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (www.ohm-hochschschule.de) ein junges Nürnberger Kulturprojekt unter die Lupe genommen – die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). Diese 2008 gegründete Kunst- und Kreativplattform, die 2010 mit einem Nürnberg Stipendium ausgezeichnet worden ist, wurde von den Jungdesignerinnen und -designern in allen Facetten untersucht. Ziel war es, das Besondere dieser Initiative herauszuarbeiten und darzustellen.

Das Kooperationsprojekt zwischen Zentrifuge und Ohm entstand auf Initiative von Prof. Max Ackermann, der an der Hochschule Verbale Kommunikation lehrt. Prof. Ackermann beobachtet die Zentrifuge schon länger und stellte fest, dass das von einem gemeinnützigen Verein getragene Projekt in seiner Bedeutung und seinem Wert in Nürnberg und in der Region noch viel zu wenig wahrgenommen und gewürdigt wird. Also initiierte er ein Semesterprojekt und fand in seinem Kollegen Professor Burkard Vetter (Fachbereich Entwurf) einen begeisterten Mitstreiter, der mit seinen Studierenden eine Vielzahl von ebenso kreativen wie zur Zentrifuge passenden Ideen entwickelt und ausgearbeitet hat. Seine Entwurfsklasse steuerte mehrere durchkonzipierte Layouts, Broschüren und Logos, viele aussagekräftige Fotos und sogar eine Guerilla-Kampagne bei.

Mrz 2012 20

Ein Interview von Franziska Doehla.

Als Treppenhaus bezeichnet man laut Definition* einen Gebäudeteil oder den Raum in einem Gebäude, in dem sich eine Treppe befindet, die mehrere Geschosse vertikal miteinander verbindet.

Eigentlich kein Ort, an dem man gerne verweilen möchte und doch steht gerade dieser Gebäudeteil im Mittelpunkt der Galerie im Treppenhaus. Leiterin der Galerie mit Schwerpunkt Fotografie, ist Gabriella Héjja – Fotografin, Künstlerin, Kreative.

Mrz 2012 06

Mit dem FabLab Nürnberg eröffnet die erste Jedermann‐High‐Tech‐Bastelwerkstatt in der Metropolregion

Das Nürnberger FabLab ist das neueste von deutschlandweit acht Einrichtungen dieser Art, die sich selbst als High‐Tech‐Bastelwerkstätten für die breite Öffentlichkeit sehen. Sonst teils unerschwingliche Herstellungsverfahren wie 3D‐Drucker oder CNC‐Fräsen können hier für den Privatgebrauch verwendet werden. Neben hochtechnischen Maschinen wie dem 3D‐Drucker stehen mit der T‐Shirt‐Druckmaschine auch Geräte bereit, mit denen sich ganz alltägliche Dinge herstellen lassen.

Mrz 2012 04

Michael Amman – Sounddesign oder „Pffffffffft“

Ein Interview von Nadine Zwingel

Wenn man in Michael Ammans Tonstudio kommt, betritt man auch gleichzeitig seine Wohnung. Der freischaffende Künstler, Komponist, Musiker, aber vor allem „Improvisator“ lebt für das, was er praktiziert – Klangforschung. Dabei scheint er sich in seiner eigenen Welt eingerichtet zu haben. Im Gespräch gewährte er mir auf eine ebenso eigensinnige wie sympathische Weise einen ersten Einblick in diese „Michaelwelt“. Nicht nur, dass wir gemeinsam Tee tranken und uns unterhielten, ich durfte ihm auch bei seiner Gymnastik zusehen und ein Telefonat mit seiner Mutti belauschen.

Feb 2012 26

Der Künstler Prof. Peter Angermann und der Sammler Wilfried Appelt unterhielten sich im Rahmen der Ausstellung “Astronauten zur Venus” am 4.10.2009 in der Zentrifuge über das Verhältnis des Künstlers zum Computer. Sie stellen sich u.a. die Frage, wie der Computer das künstlerische Denken und Arbeiten beeinflusst. Mit dem Titel der Matinee “Der Computer in der Bärenfamilie” zitiert Wilfried Appelt eine Arbeit von Peter Angermann, die den Computer als Medium inmitten familiären Lebens thematisiert.

Eine Videodokumentation von Lars Schnura. (—> Youtube Playlist)

Peter Angermann: Der Computer in der Bärenfamilie

Nov 2011 20

Am 17.11.2011 kamen etwa 150 Kreative und Künstler aus ganz Bayern nach Bamberg. Jürgen Enninger, bayerischer Ansprechpartner der bundesweiten Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hatte gemeinsam mit den Wirtschafts- und Kulturreferaten von Stadt und Landkreis Bamberg in die oberfränkische Domstadt eingeladen.

Okt 2011 10

28. bis 30. Oktober 2011

Die Noris Weltretter Jam ermöglicht es Menschen mit ihren (Projekt-) Ideen zum Thema Nachhaltigkeit die Welt ein kleines bisschen schöner zu gestalten.

In 48h die Welt verbessern: Vom 28.-30. Oktober findet weltweit die Global Sustainability Jam 2011 (www.globalsustainability.org) statt und Nürnberg ist mit der Noris Weltretter Jam dabei! 48h lang beschäftigen sich an Nachhaltigkeit Interessierte intensiv mit dem Thema und erarbeiten unter Verwendung von Service Design Techniken zusammen neue Dienstleistungsideen, passend zu einem vorgegebenen Schlagwort.

Die Gruppen werden am 30. Oktober ihre Ergebnisse mittels Kurzfilmen, Kurzbeschreibungen u.ä. im Internet präsentieren.

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