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Mrz 2017 27

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Der VDI Bezirksverein Bayern Nordost und der VDE-Bezirksvereins Nordbayern e.V. bringen gemeinsam mit der Zentrifuge Ingenieure, Künstler und Kreative zusammen und schaffen so einen Austausch zwischen einem zweckbestimmten technischen Raum und einem unbestimmten, zweckfreien Kreativraum. Aus dieser Begegnung entstand das Projekt „Engineering 2050“ mit dem Ziel, eine Plattform für offene, interdisziplinäre und zukunftsweisende Engineeringprozesse zu schaffen.

Nach einer ersten Phase, bei der eine ganzheitliche, künstlerisch inspirierte Vision entwickelt wurde, wird nun die Konzeption und Entwicklung von Cyber Engineering Objects (CEOs) angestrebt. Entsprechend der ganzheitlichen, integrativen Projektphilosophie von Engineering 2050 werden dabei Prozess- und Automatisierungsentwickler ebenso eingebunden wie Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen sowie Wissenschaftler, Organisationsentwickler, Philosophen, Pädagogen und Künstler.

Im Rahmen der IPEC 2017 präsentieren Ronald Zehmeister und Frank Wolter den aktuellen Stand des Projektes und die nächsten Schritte.

Die Präsentation kann hier herunter geladen werden:

ENGINEERING2050_CEO_2017

Dez 2016 04

Kunstverein Kohlenhof, Nürnberg
Eröffnungsrede am 3. Dezember 2016
Michael Schels, Zentrifuge

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie befinden Sich in der Natur. Die Künstlerin Susanne Neumann bringt uns diese Natur im Gewande der Kunst nahe. Darf ich Sie zu einem kleinen Spaziergang einladen?

Im Eingangsbereich sehen Sie Fotografien der Zerstörung: Harvester Maschinen durchpflügen den Wald rund um Waldsassen, den Heimatort von Susanne Neumann. Nahe der tschechischen Grenze pflücken diese schweren Maschinen Bäume aus dem Wald als wären sie Blumen. Durch ihr Gewicht pressen sie alles Leben aus dem Boden. Der Wald, durch Monokultur eh schon seit über hundert Jahren geschwächt, wird durch diese Art der Bewirtschaftung blindlings niedergetrampelt.

Sacro Bosco, Fotografien 2016, Susanne Neumann

Die Waldwirtschaftler, also die vermeintlichen Profis, scheinen blind geworden zu sein für das Leben, das ihnen anvertraut ist. Peter Wohllebens Buch „Das geheime Leben der Bäume“ will solcher Betriebsblindheit entgegen wirken und die Augen öffnen für den Wald als einen Ort voller Leben und auch voller Bewusstsein: Der Förster Wohlleben zeigt – naturwissenschaftlich fundiert – Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen. Bäume, die Empfindungen haben, Gefühle, Gedächtnis.

Sacro Bosco, Susanne Neumann, 2016 (Ausschnitt)

Jul 2016 25

Das neue PILOT Magazin ist online.

Danke Ramona Obermann für das Layout und die Illustrationen!
Herzlichen Dank auch an den Fachbereich Verbale Kommunikation der TH Nürnberg (Prof. Max Ackermann und seine Studierenden) für die redaktionellen Beiträge.

Weiterer Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere:

Hon.-Prof. Dr. Stefanie Voigt, Prof. Dr. Uwe Voigt, Wolf Gang, Patrizia Arrigo-Daumenlang, Cherima Nasa, Dieter Föttinger, Melanie Bellgardt, Pia Salzer, Lena Zürn und Wolfgang Keller

Das Magazin als PDF Download: Pilot – Das Magazin der Zentrifuge, Ausgabe 5, Sommer/Herbst 2016.
Alternativ zur besseren Lesbarkeit am PC: PDF Download (Einzelseiten)

Mai 2016 10

Der Fee ist eine Kunstfigur, – ein Wesen mit männlichen UND weiblichen Zügen. Der Fee kommt aus einer Welt ohne Materie. Er nimmt auf der Erde Gestalt an, um diese zu erkunden und um die Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Der Fee kann für Menschen sichtbar und unsichtbar sein – je nachdem, ob sich diese für das Energiefeld des Fee öffnen oder nicht. Feenwesen gehen in der Gegenwart auf und integrieren das momentane Geschehen in ihre seelische Verfassung bzw. drücken ihr seelisches Empfinden unmittelbar aus. Der Fee hat gelernt, dass die Menschen den Zweifel brauchen wie die Luft zum Atmen. Da er die Menschen glücklich machen will, teilt er mit ihnen den Zweifel. Über den Zweifel hinaus ist der Fee aber in seiner unbedingten Präsenz in jedem Augenblick vollkommen da – der Zweifel bleibt ihm äußerlich. Innerlich ist er reine Gegenwart, einfach „da“ und jeden Moment dankbar zu sein.

Nov 2015 13
Zil und Zoy  - Klang- und Videokunst als Wunder aus dem Bunker

Ein blinkender Bunker. Eine große Menge Synthesizer, darunter bunter Kabelsalat. Alte Computer-Röhrenmonitore an der Decke zeigen ein visuelles Konzert aus experimentellen Videos. Hier, circa zehn Meter unter dem Gewusel des Alltags, abgeschottet von jeglichem Lärm, gibt es kein Gefühl mehr für Zeit. Anstelle von Fenstern erweitern Spiegel den Raum und zeigen uns zwei auffällige Menschen. – Eine Reportage über Zil und Zoy von Lisa Neher, Lena Lucia Kühnlein und Felix Bühler
Die Klangwerkstatt von Zil und Zoy ist Lebensraum und Arbeitszimmer zugleich. Hier ist absolute Stille möglich. Absolute Stille und maximale Lautstärke. Am Tag wie in der Nacht.
Aug 2015 16

Von Neuanfängen in Nürnbergs Z-Bau

“Hier hat man wenigstens seine Ruhe”, schmunzelt Steffen Zimmermann. Der Geschäftsführer des Z-Baus trifft uns in der Meistersingerhalle zu einem Gespräch über das neue Konzept für das bereits legendäre Kulturzentrum. – Ein Interview von Michele Aflatoon, Luisa Fischer und Katharina Artmann

2010 wurde das marode Gebäude auf Anraten der Stadt Nürnberg zumindest größtenteils geschlossen, vor allem weil den damaligen Betreibern Geld für die Sanierung fehlte. Anfang Oktober 2015 wird es nun, mit einem neuen Konzept, wieder eröffnet. Damit bekommt Nürnbergs Südstadt ein Zentrum für Veranstaltungen, Künstler, Kreative und Gegenwartskultur.

Foto: Simeon Johnke

Foto: Simeon Johnke

Ja, wir gehen viele Sachen neu an. Schon deshalb, weil wir die alten Überlegungen gar nicht kennen. Es gab keine Übergabe oder Gespräche mit den ehemaligen Betreibern. Allerdings sind viele ehemalige Nutzer da, die jetzt wieder einziehen. Mit denen sind wir schon in Kontakt und fragen sie auch: Was war denn früher gut? Und was kann man verändern? Das ganze Mitarbeiter-Team wurde allerdings ausgewechselt. Daher sehen wir es schon eher als Neuanfang.

Apr 2015 03

Sendung vom 30. März 2015

Aus urheberrechtlichen Gründen enthält dieser Mitschnitt KEINE Musikeinspielungen.

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 1

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 2

Redaktion, Moderation: Otmar Potjans und Nina Metz

Studiogäste:

Mrz 2015 23

Ein gigantisches Projekt und wie man auf die Idee kam.

Eine Reportage von Andreas Hechtfischer, Maria Noll und Stefania Santoro

Fotos: Danko Green, gesichterderstadt.wordpress.com

„Bill Gates hat auch in einer Garage angefangen, unsere Garage ist eben etwas größer“ – Sie meinen es wirklich ernst. „Wir machen es einfach! Wir kaufen es … dieses Monstrum!“ – die Mitglieder des Vereins „Wir kaufen die Quelle e.V.“ sind hoch motiviert, obwohl das Projekt so riesig ist. Und trotz der Schwierigkeiten, die auf sie zukommen werden, lassen sie sich nicht entmutigen. Die „wilden Ideenschreiber“ haben schon einiges erreicht – von der Vereinssatzung und ersten Spenden bis zum regionalen Medienecho.

(c) Danko Green, gesichterderstadt.wordpress.com

Feb 2015 15

Es wird immer voller beim CreativeMonday! Trotz ungemütlichen Wetters fanden sich am 9. Februar 2015 zahlreiche Besucher im Neuen Museum ein. Diesmal kam auch ein Team aus Regensburg, das ebenfalls Vernetzungstreffen der Kulturszene organisiert.

Text: Eva Poll

Fotos: Boris Alexander Knop (bayernkreativ)

Redaktion: Michael Schels (Zentrifuge)

Wie die obligatorische Vorstellungsrunde zeigte, waren viele zum ersten Mal da. Neben den typischen Kreativbranchen waren auch einige Exoten vertreten und Organisatorin Sabrina Weyh hatte die Lacher auf ihrer Seite, nachdem ihr hauptsächlich die Schlagworte „Millionär“ und „Single“ im Gedächtnis hängenblieben.

Nach der Einführung von Eva Martin und Markus Teschner gab es eine chansonesk-jazzige Einlage vom Trio ah voix bass. Bassist Lutz J. Mays und Percussionist Flo Leuthold spielten ihre Instrumente souverän, Dany Tollemer überzeugte mit ihrer klaren, hellen Stimme und bewies auch schauspielerisches Talent. Trotz ernster Thematik (boatpeople, verpasste Gelegenheiten) klangen die drei gespielten Stücke leicht und beinahe fröhlich. Die Französin Tollemer sang in ihrer Muttersprache: „Ich kann singen, was ich will, ihr versteht mich eh nicht!“ Die drei boten variantenreiche Musik mit viel Tempowechsel, Tondynamik und Breaks und verstanden es, Spannung aufzubauen. Ihre aktuelle CD „soleil“ kann über ein Kontaktformular bestellt werden.


Zu faul zum Schreiben? Ein Book Sprint ist die Lösung!

Die erste Präsentation kam von Daniel Richter als Mitstreiter des Book Sprints HR Innovation – „Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken“. Book Sprint? Heißt, dass mehrere Personen an einem Ort in kürzester Zeit zusammen ein Buch schreiben. Richters Motivation dafür war seine eigene Faulheit, wie er bemerkte. Denn als Einer von Vielen muss man weniger schreiben. Man trifft sich zu Brainstorming und Diskussion und innerhalb von 48 Stunden sollen Konzept und Inhalt stehen. Das Ganze läuft ab wie ein interaktiver Workshop oder eine Unkonferenz. Jeder profitiert vom Fachwissen des Anderen, jeder hat durch das Feedback des Teams eine Qualitätskontrolle für seinen eigenen Beitrag. Zwei Tage diskutieren, zehn Tage schreiben und gegenseitig verbessern. Insgesamt, so erzählte Richter, dauerte es aber trotzdem vier Monate bis zur Veröffentlichung – unter anderem wegen des Lektorats, das doch intensiver ausfällt im Vergleich zu klassischen Büchern, aber auch wegen des hohen Anspruchs der Herausgeber bezüglich des Designs und der Druckqualität. Das Ergebnis ist ein Buch, das durch seine Interdisziplinarität und eine verständliche Sprache besticht. Denn je heterogener die Autoren fachlich aufgestellt sind, desto weniger verfallen sie am Ende ihrem eigenen „Fachchinesisch“. Die 25 Macher des Book Sprints haben für ihr Projekt einen eigenen Verlag gegründet und behalten somit alle Rechte. Die einzelnen Kapitel des 450 Seiten starken Bandes über innovative Unternehmenskultur sind auf der Homepage als kostenlose PDFs verlinkt, die Druckausgabe ist im Buchhandel erhältlich. All diejenigen, die schon immer mal ein Buch schreiben wollten, sollten sich davon inspiriert fühlen.

Jan 2015 21

Zentrifuge ist seit dem 29. Juli 2013 jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung “Z-Zeit” bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte.

Sendung vom 29. Dezember 2014

—> Mitschnitt der Sendung

Sendezeit: 29. Dezember 2014, 20-21 Uhr

Redaktion, Moderation: Michael Schels

Comoderation: Ronald Zehmeister
Studiogäste:

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