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Feb 2015 15

Es wird immer voller beim CreativeMonday! Trotz ungemütlichen Wetters fanden sich am 9. Februar 2015 zahlreiche Besucher im Neuen Museum ein. Diesmal kam auch ein Team aus Regensburg, das ebenfalls Vernetzungstreffen der Kulturszene organisiert.

Text: Eva Poll

Fotos: Boris Alexander Knop (bayernkreativ)

Redaktion: Michael Schels (Zentrifuge)

Wie die obligatorische Vorstellungsrunde zeigte, waren viele zum ersten Mal da. Neben den typischen Kreativbranchen waren auch einige Exoten vertreten und Organisatorin Sabrina Weyh hatte die Lacher auf ihrer Seite, nachdem ihr hauptsächlich die Schlagworte „Millionär“ und „Single“ im Gedächtnis hängenblieben.

Nach der Einführung von Eva Martin und Markus Teschner gab es eine chansonesk-jazzige Einlage vom Trio ah voix bass. Bassist Lutz J. Mays und Percussionist Flo Leuthold spielten ihre Instrumente souverän, Dany Tollemer überzeugte mit ihrer klaren, hellen Stimme und bewies auch schauspielerisches Talent. Trotz ernster Thematik (boatpeople, verpasste Gelegenheiten) klangen die drei gespielten Stücke leicht und beinahe fröhlich. Die Französin Tollemer sang in ihrer Muttersprache: „Ich kann singen, was ich will, ihr versteht mich eh nicht!“ Die drei boten variantenreiche Musik mit viel Tempowechsel, Tondynamik und Breaks und verstanden es, Spannung aufzubauen. Ihre aktuelle CD „soleil“ kann über ein Kontaktformular bestellt werden.


Zu faul zum Schreiben? Ein Book Sprint ist die Lösung!

Die erste Präsentation kam von Daniel Richter als Mitstreiter des Book Sprints HR Innovation – „Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken“. Book Sprint? Heißt, dass mehrere Personen an einem Ort in kürzester Zeit zusammen ein Buch schreiben. Richters Motivation dafür war seine eigene Faulheit, wie er bemerkte. Denn als Einer von Vielen muss man weniger schreiben. Man trifft sich zu Brainstorming und Diskussion und innerhalb von 48 Stunden sollen Konzept und Inhalt stehen. Das Ganze läuft ab wie ein interaktiver Workshop oder eine Unkonferenz. Jeder profitiert vom Fachwissen des Anderen, jeder hat durch das Feedback des Teams eine Qualitätskontrolle für seinen eigenen Beitrag. Zwei Tage diskutieren, zehn Tage schreiben und gegenseitig verbessern. Insgesamt, so erzählte Richter, dauerte es aber trotzdem vier Monate bis zur Veröffentlichung – unter anderem wegen des Lektorats, das doch intensiver ausfällt im Vergleich zu klassischen Büchern, aber auch wegen des hohen Anspruchs der Herausgeber bezüglich des Designs und der Druckqualität. Das Ergebnis ist ein Buch, das durch seine Interdisziplinarität und eine verständliche Sprache besticht. Denn je heterogener die Autoren fachlich aufgestellt sind, desto weniger verfallen sie am Ende ihrem eigenen „Fachchinesisch“. Die 25 Macher des Book Sprints haben für ihr Projekt einen eigenen Verlag gegründet und behalten somit alle Rechte. Die einzelnen Kapitel des 450 Seiten starken Bandes über innovative Unternehmenskultur sind auf der Homepage als kostenlose PDFs verlinkt, die Druckausgabe ist im Buchhandel erhältlich. All diejenigen, die schon immer mal ein Buch schreiben wollten, sollten sich davon inspiriert fühlen.

Jan 2015 21

Zentrifuge ist seit dem 29. Juli 2013 jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung “Z-Zeit” bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte.

Sendung vom 29. Dezember 2014

—> Mitschnitt der Sendung

Sendezeit: 29. Dezember 2014, 20-21 Uhr

Redaktion, Moderation: Michael Schels

Comoderation: Ronald Zehmeister
Studiogäste:

Dez 2014 04
Engineering 2050 möchte Technik mit neuen und interdisziplinären Arbeitsweisen zum Nutzen unserer Gesellschaft vorantreiben. Die Technik der Zukunft soll viel mehr als bisher den Menschen dienen. Doch welche Bedürfnisse und Möglichkeiten haben die Menschen? Wie verändert sich das Zusammenspiel von Mensch und Technik im 21. Jahrhundert?
Lichtinstallation "Vorsprung" von Ignazio Tola

Inspiration tanken an der Lichtskulptur "Vorsprung" von Ignazio Tola. vlnr: Ignazio Tola, Holk Traschewski (Vorstand VDI Bayern Nordost), Ronald Zehmeister (Zentrifuge) (c) Foto: Michael Schels/Zentrifuge

Okt 2014 24
Nürnberg, auf dem Gelände der ehemaligen AEG: viele Hallen mit verwirrenden Nummern. An diesem Ort wurde die Forschende Kunst geboren. Wir wollen wissen, was das ist. Dafür suchen wir die Zentrifuge. Noch etwas planlos stehen wir zwischen den vie­len Eingängen.

Eine Reportage von Olga Komarova und Simona Leyzerovich.

Zum Glück taucht ein charmanter Mann auf, der uns helfen will, Ronald Zehmeister. Er er­kennt uns und zeigt uns das Tor zur Zentrifuge. Noch bevor unser Interview beginnt, erklä­ren wir ihm, zwar umfassend recherchiert zu haben, aber letztlich zu keinem Ende gekom­men zu sein. Herr Zehmeister sieht uns mit einem vielsagenden Lächeln an, vielleicht hat er das schon häufiger gehört, wenn es um „Forschende Kunst“ geht. „Oh ja, es ist geheim­nisvoll und hermetisch, was wir hier machen“. Wir lächeln zurück. Und er ergänzt: „Ein gu­ter Satz für den Anfang.“

Während des Interviews merken wir gar nicht, wie die Zeit vergeht. Wir erleben ein Ge­spräch mit vielen Abzweigungen und  langen Wegen, mit Definitionen und emotionalen Beschreibungen. Danach erkennen wir einzelne Punkte schon recht klar, aber sehen noch immer kein ganzes Bild. Zuhause hören wir uns mehrmals unsere Aufnahmen an, aber un­sere Verwirrung wird immer größer.

Jul 2014 07

Text: Sebastian Hillebrand, Bastus Trump

Dieser Text entstand im Rahmen des Projekts “Forschende Kunst 2: Musik und Klang”. Die gesamte Dokumentation kann unter www.forschende-kunst.de eingesehen werden.

Kunst und Wissenschaft. Seit Jahrhunderten stehen sich diese Gegenpole mit ihren spezifischen Methoden und Perspektiven auf die Welt gegenüber, beäugen und analysieren sich. Bei näherer Betrachtung existiert jedoch eine genaue Abgrenzung genauso wenig wie “die Kunst” oder “die Wissenschaft” in ihrer singulären Form. Vielmehr scheint es eine Gewichtung verschiedener Wahrnehmungsmodi und Darstellungsformen zu geben, die dem Forschen einen stärkeren wissenschaftlichen oder künstlerischen Charakter verleihen.

Jul 2014 07

In der letzten Sendung Z-Zeit auf Radio Z (95,8 MHz) hatten wir Bastus Trump und Alice zu Gast. Moderation: Michael Schels und Ronald Zehmeister. Wegen eines technischen Fehlers wurde die vorproduzierte Sendung am 30.6. nicht ausgestrahlt, dies wurde am 7. Juli nachgeholt.

Hier die Soundfiles zum Nachhören – aus urheberrechtlichen Gründen (GEMA) haben wir die Songs von Alice heraus geschnitten. Einige Stücke von Alice kann man online hören unter: www.alice-mayer.de

Mitschnitt der Sendung (MP3):

Z Zeit vom 14. Juni 2014 – Ohne Musik, Teil1

Z Zeit vom 14. Juni 2014 – Ohne Musik, Teil2

Apr 2014 13

Kulturtransporter mit Sitz in Nürnberg präsentiert 20 deutsche Künstler in Krakau

Im Rahmen des 35jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Krakau spielt die Kunst eine große Rolle. Dies ist der kontinuierlichen Zusammenarbeit von Künstlern aus Deutschland und Polen zu verdanken, die gemeinsam schon mehrere größere Ausstellungsprojekte realisiert haben – zuletzt 2013 in einer ehemaligen Logistikhalle im Nürnberger Quelle Areal.

Die partnerschaftlichen und stark von Künstlern geprägten Beziehungen zwischen Nürnberg und Krakau haben eine jahrhundertelange Tradition und konnten auch zu Zeiten des kalten Krieges viele Brücken schlagen. Die Städtepartnerschaft Nürnberg Krakau trägt damit sehr lebendig zum deutsch-polnischen oder überhaupt zum Ost-West-Dialog bei.

Der Nürnberger Kulturtransporter e.V. und die Krakauer Stiftung Transporter Kultury sind aus der länderübegreifenden und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Künstlern aus Nürnberg und Krakau entstanden. Die Ähnlichkeit in der Namensnennung ist Ausdruck ihres gemeinsam gepflegten Austauschs. Die Erfahrungen beider Partner bei der Planung und Umsetzung größerer Ausstellungsprojekte fließen nun in das internationale Kunstprojekt REST.ART.WORK ein, das vom 16. Mai bis zum 18. Juni 2014 in Krakau stattfindet. Die Eröffnung ist am 16. Mai 2014.

Mrz 2014 17

Das PILOT Magazin, Ausgabe 2, Frühjahr/Sommer 2014 ist ab dem 21. März 2014 in gedruckter Form zu haben. Man kann es kostenlos bestellen bei Zentrifuge e.V., Muggenhofer Str. 141, 90419 Nürnberg (mit 1,45 EUR frankierten und adressierten A4 Rückumschlag beilegen).

Das PILOT Magazin bei Facebook:
www.facebook.com/zentrifugemagazinpilot

Hier können Sie schon mal online blättern:

Mrz 2014 11

Ein Internationaler Kunstpreis im L’arsenale militare marittimo di Venezia.
Das Arsenal von Venedig – In diesem Arsenal gibt es zwar keine Waffen mehr, aber dafür andere scharfe Objekte: Kunst. – Alessandra Lazzarin, die Veranstalterin des Arte Laguna Prize, im Gespräch mit André Braun

Alessandra Lazzarin, Projektleiterin Arte Laguna Prize

André Braun: Der „Arte Laguna Prize“ – was ist das eigentlich?

Alessandra Lazzarin: Der Arte Laguna Prize ist ein internationaler Kunstpreis, um den sich Künstler aus der ganzen Welt bewerben. Und der Name hat damit zu tun, dass die finale Ausstellung der qualifizierten Werke im Arsenal von Venedig stattfindet. Der Wettbewerb setzt sich aus fünf Kategorien zusammen: Malerei, Skulptur, Fotokunst, Videokunst/ Performance, und virtuelle bzw. digitale Kunst. Und für jede Kategorie kürt eine internationale Jury jeweils einen Sieger.

André Braun: Seit wann gibt es den Arte Laguna Prize? Und wie entstand die Idee zu einem neuen Kunstwettbewerb in einem so großem Rahmen?

Alessandra Lazzarin: Vor acht Jahren wurde der Arte Laguna Prize von ein paar Kunstliebhabern ins Leben gerufen, mit der Absicht, Künstler aus der ganzen Welt zusammenzuführen. Der Wettbewerb soll soziale, politische und kulturelle Barrieren überwinden, um es jedem Künstler zu ermöglichen, sich mit eigenen Erfahrungen und Hoffnungen, neue Horizonte zu erschließen. Außerdem ist es auch für uns als Veranstalter ein Riesenanreiz, Werke aus aller Welt zu sehen und vergleichen zu können. Da ist dieser Gedanke an eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunstwerke aller Art. Und das ist die Seele des Arte Laguna Prize. – Und – jeder kann daran teilnehmen, es gibt quasi keine Voraussetzungen …

André Braun: … Quasi keine Voraussetzungen …?

Alessandra Lazzarin: Naja, keine Voraussetzung im Sinne einer Qualifikation. Allerdings muss jeder Teilnehmer eine Gebühr von 50 Euro pro Werk zahlen. Die Anmeldung ist im Übrigen sehr einfach und kann über ein Online-Formular ausgefüllt werden. Die Arbeiten werden dann je nach Kategorie entweder online oder per Post eingeschickt. Wobei uns der Online-Versand – einfach aus organisatorischen Gründen – lieber ist.

Mrz 2014 02

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG

Termin: 24. Februar 2014

Der CreativeMonday wird organisiert von der Zentrifuge in Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und Phocus Brand Contact. Er wird gefördert durch das Programm „Ideen.kreativ.innovativ“ der Stadt Nürnberg und unterstützt durch das Kulturbüro Muggenhof (KUF)/Werkstatt 141.

Moderation: Michael Schels, Markus Teschner, Sabrina Weyh
Team am Empfang:
Manü Werzinger, Doris Wüst
Text dieses Rückblicks:
Michael Schels, Zentrifuge

Der Laden brummte mal wieder beim 14. CreativeMonday Nürnberg. Am Montag, 24. Februar 2014, kamen etwa 100 Personen Auf AEG, die Werkstatt 141 war voller interessierter, begeisterungsfähiger Menschen. Naturgemäß kamen viele aus der Kreativwirtschaft – Designer, Fotografen, Künstler, Musiker, Autoren, Journalisten. Aber auch Kreative und Neugierige aus anderen Wirtschaftsbereichen waren zugegen und ließen sich an diesem Abend bezüglich Kreativpotenzial in Nürnberg und Umgebung auf den neuesten Stand bringen. Nach den Präsentationen und den anschließenden Kurzvorträgen (Pitches) wurde eifrig die Gelegenheit zu Netzwerken genutzt. Ein Abend voller Inspiration und guter Laune.

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