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Apr 2012 29

Im Gespräch mit Michael Paulutz

Interview: Eva Rustemeier und Robert Banning

Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten möchte, dem eröffnete sich im Sommer 2011 eine besondere Gelegenheit, in Nürnberg: Ging man wachen Auges durch die Innenstadt, so sah man – mit ein wenig Glück – an den ungewöhnlichsten Orten kleine Gemälde hängen, auf deren Rückseite die Aufforderung geschrieben stand, das Bild einfach mit nach Hause zu nehmen.

Hinter dieser Aktion steckt nicht etwa die PR-Abteilung eines findigen lokalen Unternehmens, wie zunächst von einem Radiosender vermutet, sondern der Nürnberger Architekturstudent Michael Paulutz mit seinem Projekt „Love Life Corporation“. Zwischen Prüfungsstress und Modellbau-Marathon konnten wir ihn für ein Interview gewinnen.

Apr 2012 03

Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal

Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?

Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?

Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.

Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net

Mrz 2012 20

Ein Interview von Franziska Doehla.

Als Treppenhaus bezeichnet man laut Definition* einen Gebäudeteil oder den Raum in einem Gebäude, in dem sich eine Treppe befindet, die mehrere Geschosse vertikal miteinander verbindet.

Eigentlich kein Ort, an dem man gerne verweilen möchte und doch steht gerade dieser Gebäudeteil im Mittelpunkt der Galerie im Treppenhaus. Leiterin der Galerie mit Schwerpunkt Fotografie, ist Gabriella Héjja – Fotografin, Künstlerin, Kreative.

Mrz 2012 04

Michael Amman – Sounddesign oder „Pffffffffft“

Ein Interview von Nadine Zwingel

Wenn man in Michael Ammans Tonstudio kommt, betritt man auch gleichzeitig seine Wohnung. Der freischaffende Künstler, Komponist, Musiker, aber vor allem „Improvisator“ lebt für das, was er praktiziert – Klangforschung. Dabei scheint er sich in seiner eigenen Welt eingerichtet zu haben. Im Gespräch gewährte er mir auf eine ebenso eigensinnige wie sympathische Weise einen ersten Einblick in diese „Michaelwelt“. Nicht nur, dass wir gemeinsam Tee tranken und uns unterhielten, ich durfte ihm auch bei seiner Gymnastik zusehen und ein Telefonat mit seiner Mutti belauschen.

Feb 2012 26

Der Künstler Prof. Peter Angermann und der Sammler Wilfried Appelt unterhielten sich im Rahmen der Ausstellung “Astronauten zur Venus” am 4.10.2009 in der Zentrifuge über das Verhältnis des Künstlers zum Computer. Sie stellen sich u.a. die Frage, wie der Computer das künstlerische Denken und Arbeiten beeinflusst. Mit dem Titel der Matinee “Der Computer in der Bärenfamilie” zitiert Wilfried Appelt eine Arbeit von Peter Angermann, die den Computer als Medium inmitten familiären Lebens thematisiert.

Eine Videodokumentation von Lars Schnura. (—> Youtube Playlist)

Peter Angermann: Der Computer in der Bärenfamilie

Nov 2011 20

Am 17.11.2011 kamen etwa 150 Kreative und Künstler aus ganz Bayern nach Bamberg. Jürgen Enninger, bayerischer Ansprechpartner der bundesweiten Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hatte gemeinsam mit den Wirtschafts- und Kulturreferaten von Stadt und Landkreis Bamberg in die oberfränkische Domstadt eingeladen.

Okt 2011 27

Stadt, Land, Kreis, Fluss

Die Gruppe „Der Kreis“ ist der erste Zusammenschluss von Künstlern im fränkischen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg. Mehr Möglichkeiten eine größere Vielfalt an Kunst präsentieren zu können, bildete den Anlass für die Gründung im Jahr 1947. Mit der Eröffnung der Kreisgalerie neben dem Germanischen Nationalmuseum ging im Jahr 2000 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: ein festes Domizil, das Künstlern der Region als Forum dient.

Okt 2011 18

Portrait der Kunstgießerei Lenz

Arbeiterstadt Nürnberg – Die Techniken, die Handwerker über Jahrhunderte in der Noris ausübten, machten die Bürgerstadt im 19. Jahrhundert zu einem Motor der deutschen Industrie. Die 1829 gegründete Bronzegießerei Lenz verkörpert beispielhaft die Verbindung von Kunsthandwerk und Industrie. Der fast 200 Jahre alte Betrieb hat als eine der ganz wenigen Werkstätten die Kriege unbeschadet überstanden und ist auf seine Weise einzigartig.

Jul 2011 06
Die Workshops und Seminare der Zentrifuge richten sich in erster Linie an Künstler, Kulturschaffende und Kreative, die sich Praxiswissen für ihre Selbstständigkeit bzw. ihren Berufsalltag aneignen wollen. Die Zentrifuge sieht dieses Angebot als konsequente Ergänzung zu ihrem Engagement als Plattform und Anlaufstelle für Menschen aus Wirtschaft und Kultur. Für den Herbst 2011 sind weitere Themen und Termine sowie Angebote für Unternehmen geplant, die das kreative Potenzial von Kunst und Kultur erkennen und dieses für sich nutzen wollen.
Jun 2011 21

INTERNATIONALE ZEITGENÖSSISCHE KUNSTAUSSTELLUNG
in Kooperation mit „Kulturtransporter“ Nürnberg

25. Juni bis bis 31. Juli 2011

Vernissage: Sa., 25. Juni, 20 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.-Fr., 16-20 Uhr, Sa. und So., 14-18 Uhr

Ort: Zentrifuge (Halle 14 Auf AEG), Muggenhofer Str. 141, Nürnberg

Organisation: Kulturtransporter e.V.

—> Download Katalog (PDF)

Markierte Orte sind besondere Orte, die uns in Erinnerung und in unseren Gedanken geblieben sind. Es sind gezeichnete Orte, die im schnellen Lauf der Zeit etwas länger verweilen, da sie mit Geschehnissen oder Personen verbunden bleiben. Ihre Zeichnung oder Markierung kann in einem positiven oder negativen Kontext stehen, kann Bezüge zu aktuellen oder historischen Ereignissen aufweisen. Ideologische oder religiöse, individuelle oder emotionale Verbindungen zu einem Ort oder einer Stelle verdichten sich zu einem Kunstwerk und gleichzeitig zu einem persönlichen Kommentar.

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