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Sep 2016 22
Eine neue Veranstaltung befasst sich mit Hoffnungsträgern, äußeren wie inneren, mit Engagement und Spiritualität. – Aber was rettet die Welt? Ein Gespräch mit zwei der Initiatoren von „Quellen der Hoffnung – Spiritualität und Engagement für die Eine Welt“,  dem Pfarrer Oliver Behrendt, Haus eckstein, und dem Zukunftsforscher Ronald Zehmeister – von Johannes Hartmann, Maria Thurn und Yasemin Izmir.

Aug 2015 16

Von Neuanfängen in Nürnbergs Z-Bau

“Hier hat man wenigstens seine Ruhe”, schmunzelt Steffen Zimmermann. Der Geschäftsführer des Z-Baus trifft uns in der Meistersingerhalle zu einem Gespräch über das neue Konzept für das bereits legendäre Kulturzentrum. – Ein Interview von Michele Aflatoon, Luisa Fischer und Katharina Artmann

2010 wurde das marode Gebäude auf Anraten der Stadt Nürnberg zumindest größtenteils geschlossen, vor allem weil den damaligen Betreibern Geld für die Sanierung fehlte. Anfang Oktober 2015 wird es nun, mit einem neuen Konzept, wieder eröffnet. Damit bekommt Nürnbergs Südstadt ein Zentrum für Veranstaltungen, Künstler, Kreative und Gegenwartskultur.

Foto: Simeon Johnke

Foto: Simeon Johnke

Ja, wir gehen viele Sachen neu an. Schon deshalb, weil wir die alten Überlegungen gar nicht kennen. Es gab keine Übergabe oder Gespräche mit den ehemaligen Betreibern. Allerdings sind viele ehemalige Nutzer da, die jetzt wieder einziehen. Mit denen sind wir schon in Kontakt und fragen sie auch: Was war denn früher gut? Und was kann man verändern? Das ganze Mitarbeiter-Team wurde allerdings ausgewechselt. Daher sehen wir es schon eher als Neuanfang.

Apr 2015 03

Sendung vom 30. März 2015

Aus urheberrechtlichen Gründen enthält dieser Mitschnitt KEINE Musikeinspielungen.

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 1

—> Mitschnitt der Sendung, Teil 2

Redaktion, Moderation: Otmar Potjans und Nina Metz

Studiogäste:

Mrz 2015 12
Burnout ist noch nicht in den Köpfen der Entscheider angelangt.

Ein Interview mit Markus Väth, einem Experten für Burnout und Arbeitspsychologie. Von Ayse Koc und Kübra Kizmaz

Markus Väth hat Psychologie und Informatik studiert und sich dann mit seiner Firma „Mensch & Chance“ selbstständig gemacht. Heute betreibt er Business Coaching, Teamentwicklung und Karriereberatung – und wer sich, so meint er, heute mit Arbeit und Wirtschaft beschäftigt, wird sich auch mit Burn Out befassen müssen.

Was sind eigentlich die häufigsten Ursachen für Burnout?

- Uns prägen vor allem gesellschaftliche Werte. Dazu gehören Erfolgsdenken, Selbstoptimierung und Angst. Angst ist dabei der wichtigste Faktor. Trendforscher gehen davon aus, dass es im Jahr 2025 nur circa 30 Prozent Langzeitangestellte geben wird, dafür aber 20 Prozent Selbstständige und 40 Prozent Projektarbeiter, die nach spätestens drei Jahren das Projekt wechseln oder das Unternehmen. Arbeitnehmer werden also in einer existentiellen Unsicherheit gehalten und so einer massiven Stressbelastung ausgesetzt.
Unsere westliche Arbeitskultur läuft dem menschlichen Geist zuwider, der Kontinuität und Konzentration braucht. Auch durch Multitasking kommunizieren wir uns zu Tode. Dabei ist es bewiesen, dass Multitasking nicht funktioniert.

Alle reden vom Burnout. Aber wovon sprechen wir, wenn wir davon erzählen? – Wie würden Sie Burnout definieren?

- Burnout ist zunächst einmal eine wahnsinnige geistige Anstrengung. Es ist eine emotionale wie perspektivlose Erschöpfung. Burnout ist ein zusammengesetztes Symptom aus psychologischen Momenten und soziologischen Bedingungen. Und vor allem ist es ein schleichender Prozess. Hier ein Vergleich zum Alkoholabhängigen: Die Menschen realisieren ihren Zustand nicht. Sie bemerken ihn erst, wenn es meistens schon zu spät ist.

Jan 2015 30

Ein detektivischer Selbstversuch von Sebastian Schnellbögl und Julian Reichel.

Viele Engstellen, kaum abgetrennte und oft zugeparkte Radwege, Schneehaufen im Winter … rücksichtslose Rechtsabbieger und offene Autotüren inklusive. – Als erste Stadt Bayerns erhielt Nürnberg im Jahr 2013 den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“. Als Neu-Nürnberger wagen wir einen Selbstversuch und steigen aufs Rad, – ein detektivischer Selbstversuch von Sebastian Schnellbögl und Julian Reichel.
Dez 2014 04
Engineering 2050 möchte Technik mit neuen und interdisziplinären Arbeitsweisen zum Nutzen unserer Gesellschaft vorantreiben. Die Technik der Zukunft soll viel mehr als bisher den Menschen dienen. Doch welche Bedürfnisse und Möglichkeiten haben die Menschen? Wie verändert sich das Zusammenspiel von Mensch und Technik im 21. Jahrhundert?
Lichtinstallation "Vorsprung" von Ignazio Tola

Inspiration tanken an der Lichtskulptur "Vorsprung" von Ignazio Tola. vlnr: Ignazio Tola, Holk Traschewski (Vorstand VDI Bayern Nordost), Ronald Zehmeister (Zentrifuge) (c) Foto: Michael Schels/Zentrifuge

Okt 2014 24

Auf dem tristen Parkplatz von „Auf AEG“ steht ein Imbisswagen – und leuchtet türkis. Gerade grundieren die beiden Initiatoren von HEIMAT, Sandra und Johannes, ihre Ess-Station. Schon strahlt die hölzerne Theke. Bald werden hier Brote verkauft.

Ein Gespräch von Marie-Lena Standhaft und Sarah Müller mit Sandra Engelhardt und Johannes Herzing

– Ich bin Sandra Engelhardt, selbstständig im Bereich Marketingberatung. Ich habe 8 Jahre lang in einer großen Agentur in Nürnberg gearbeitet und neben meinem Job habe ich HEIMAT konzipiert.
– Mein Name ist Johannes Herzing. Ich bin 31 Jahre alt und arbeite mittlerweile seit 11 Jahrena als Heilerziehungspfleger in Wohnheimen für Behinderte.

Okt 2014 24
Nürnberg, auf dem Gelände der ehemaligen AEG: viele Hallen mit verwirrenden Nummern. An diesem Ort wurde die Forschende Kunst geboren. Wir wollen wissen, was das ist. Dafür suchen wir die Zentrifuge. Noch etwas planlos stehen wir zwischen den vie­len Eingängen.

Eine Reportage von Olga Komarova und Simona Leyzerovich.

Zum Glück taucht ein charmanter Mann auf, der uns helfen will, Ronald Zehmeister. Er er­kennt uns und zeigt uns das Tor zur Zentrifuge. Noch bevor unser Interview beginnt, erklä­ren wir ihm, zwar umfassend recherchiert zu haben, aber letztlich zu keinem Ende gekom­men zu sein. Herr Zehmeister sieht uns mit einem vielsagenden Lächeln an, vielleicht hat er das schon häufiger gehört, wenn es um „Forschende Kunst“ geht. „Oh ja, es ist geheim­nisvoll und hermetisch, was wir hier machen“. Wir lächeln zurück. Und er ergänzt: „Ein gu­ter Satz für den Anfang.“

Während des Interviews merken wir gar nicht, wie die Zeit vergeht. Wir erleben ein Ge­spräch mit vielen Abzweigungen und  langen Wegen, mit Definitionen und emotionalen Beschreibungen. Danach erkennen wir einzelne Punkte schon recht klar, aber sehen noch immer kein ganzes Bild. Zuhause hören wir uns mehrmals unsere Aufnahmen an, aber un­sere Verwirrung wird immer größer.

Mai 2014 01
Impulse für Innovation und Nachhaltigkeit – Schwerpunktthema GLÜCK

122 Menschen traten am 21. März 2014 im Feuerbachsaal der IHK Nürnberg in einen konstruktiven Dialog und tauschten praktische Erfahrungen aus. Sie kamen aus folgenden Kontexten: Unternehmen (aus Groß-, Mittel-, Kleinbetrieben), Wissenschaft (Professoren und Studenten der Universitäten Nürnberg, Würzburg, Bremen, Ansbach und Berlin), Politik, Organisationen (IHK, BioInnung, Stadt Nürnberg, Stadtrat, Deutscher Gewerkschaftsbund – DGB, Agentur für Arbeit,) Medien, Pädagogik sowie Kunst.

Apr 2014 13

Kulturtransporter mit Sitz in Nürnberg präsentiert 20 deutsche Künstler in Krakau

Im Rahmen des 35jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Krakau spielt die Kunst eine große Rolle. Dies ist der kontinuierlichen Zusammenarbeit von Künstlern aus Deutschland und Polen zu verdanken, die gemeinsam schon mehrere größere Ausstellungsprojekte realisiert haben – zuletzt 2013 in einer ehemaligen Logistikhalle im Nürnberger Quelle Areal.

Die partnerschaftlichen und stark von Künstlern geprägten Beziehungen zwischen Nürnberg und Krakau haben eine jahrhundertelange Tradition und konnten auch zu Zeiten des kalten Krieges viele Brücken schlagen. Die Städtepartnerschaft Nürnberg Krakau trägt damit sehr lebendig zum deutsch-polnischen oder überhaupt zum Ost-West-Dialog bei.

Der Nürnberger Kulturtransporter e.V. und die Krakauer Stiftung Transporter Kultury sind aus der länderübegreifenden und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Künstlern aus Nürnberg und Krakau entstanden. Die Ähnlichkeit in der Namensnennung ist Ausdruck ihres gemeinsam gepflegten Austauschs. Die Erfahrungen beider Partner bei der Planung und Umsetzung größerer Ausstellungsprojekte fließen nun in das internationale Kunstprojekt REST.ART.WORK ein, das vom 16. Mai bis zum 18. Juni 2014 in Krakau stattfindet. Die Eröffnung ist am 16. Mai 2014.

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