follow us at facebook follow us at facebook follow us at facebook
Jun 2012 08

Eine Reportage von Jasmin Werner und Anna Vilkova.

Direkt neben der Eingangstür des Coworking Space steht der ungewöhnlichste Kleiderständer, den wir je gesehen haben; er besteht aus Kamera-Stativen. Ein Fotograf hat sie hier gelagert.

Der Coworking Space ist ein einziger großer Raum – man könnte ihn mit einem Loft vergleichen. Nur mit Möbeln haben ihn die Leute vom “Space” in verschiedene Bereiche unterteilt. Da gibt es zum Beispiel das Café mit Couchtischen, Sofas und Sesseln oder einen Arbeitsplatz mit Schreibtischen.

Wir treffen Andreas Fehr. Er ist morgens als erster hier und bereitet alles vor, für die Leute, die schon bald zum Arbeiten herkommen. Im Coworking Space kann man Schreibtische mieten. Für Selbstständige ist das ein attraktives Angebot. Denn nach einiger Zeit im Heimbüro stellen viele fest: Einsamkeit hemmt die Kreativität. Im Coworking Space finden sie Gleichgesinnte, sind wieder unter Leuten und können sich austauschen. Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen kommen hierher. »Jeder, der mit einem Laptop arbeiten kann, kann sich hier niederlassen«, sagt Andreas.

Jun 2012 05

Das spanische Magazin Ling berichtet unter dem Titel “Cultura contra la depression” in der Juni Ausgabe 2012 über Auf AEG. Auch die Zentrifuge findet darin lobende Erwähnung (S. 50 ff).

Mai 2012 21

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung sucht einfallsreiche Köpfe mit besonderen Ideen in Bayern

München/Bremen/Eschborn, 21. Mai 2012 – „Die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft spielt in Europa ganz vorne mit“, sagt Jürgen Enninger, der im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft für Bayern zuständig ist. „Was ihr im Vergleich zu anderen Branchen fehlt, ist die öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen und ein stärkeres Selbstbewusstsein. Das will der Wettbewerb Kultur- und Kreativpiloten ändern, indem er kreative Leuchttürme der Branche auszeichnet, sie in der Öffentlichkeit bekannt macht und mit Know-how und Kontakten fördert. Alle Kultur- und Kreativschaffenden können sich mit ihren Geschäftsideen bewerben, egal ob Gründer oder etablierte Unternehmer.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie prämiert zum dritten Mal gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien die „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“.
http://www.kultur-kreativpiloten.de/

Mai 2012 18

Oder: Die ungewohnte Freiheit, einen Markt zu schaffen.

Was tun, wenn Innovation auf einmal bedeutet, einen Markt nach ureigensten Überzeugungen und Werten zu schaffen? Am Ende sogar eine bessere Welt. „Moment, so war das nicht gedacht“.

In dem Buch „Stratégie pour un futur souhaitable“ wird man aber genau mit dieser ungewohnten Fragestellung konfrontiert.  Der französische Innovationsexperte und Top-Management-Berater Philippe Lukacs versteht es, durch eine geraffte Argumentation verblüffende Wirkung zu erzielen. Als Handlungsempfehlung werden einem gar nur 3 Richtlinien oder Prinzipien vorgeschlagen. „Moment, so einfach kann Strategie doch nicht entstehen.  Ein bisschen komplizierter muss es schon sein“ ist man da geneigt, zu sagen.

Mai 2012 10

»Hin und wieder deutlich ja.«

Was passiert, wenn man die rote Pille schluckt – das erzählt uns Frank Neuhaus bei einem Gespräch in seinem Home-Office. Er ist Inhaber der Ad!Think Werbeagentur und Experte für Online- und Social Media-Marketing.

Das Interview führten Daniel Kiendl und Volker Tolle.

Herr Neuhaus, laut Ihrem XING-Profil begeistern Sie sich für »audiophiles Musikhören, genussvolles Essen und handgeschöpfte Pralinen«; Sagen diese Leidenschaften auch etwas darüber aus, wie Sie mit Aufträgen umgehen?

Ich hätte den Zusammenhang zwar so nicht gesucht, aber es gibt schon eine Parallele. Wir – und damit meine ich mein Netzwerk – haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit. Wir können einfach nicht unter einem bestimmten Niveau arbeiten. Es ist wie bei der roten Pille in dem Film »Matrix«. Wenn man erstmal etwas besseres kennen gelernt hat, dann kann man nicht mehr zurück.

Sie haben nach Ihrer Ausbildung zum Werbekaufmann erst einmal ein Jahr als Tauchlehrer in der Türkei und der Karibik verbracht. War das bereits Ihre erste Flucht vor der Branche?

Nein, ich dachte mir damals nur »Wenn nicht jetzt, wann dann?«. Ich habe dort gelernt, dass es auch anders geht als hier und das man sich das für einen passende aus den unterschiedlichen Kulturen raussuchen sollte. Hier ist alles sehr zuverlässig, ordentlich, strukturiert und perfektionistisch. Diese Eigenschaften vertrete ich dort wo es sinnvoll ist zwar auch, aber es ist genauso wichtig, improvisieren zu können, wenn es darauf ankommt. Auf der kleinen karibischen Insel bin ich beispielsweise auf den Schrottplatz gegangen, wenn ich mal etwas reparieren musste und Ersatzteile brauchte, denn einen Baumarkt zu dem man hier gehen würde, gab es dort nicht.

Apr 2012 29

Ein Interview von Marta Klaskala

MK: Sie haben beim Creative Monday der Zentrifuge Ihre Tanzbox vorgestellt, einen lichtdurchfluteten Kubus, als Plattform für verschiedene Künste. Aber hat Ihnen der Creative Monday auch etwas gebracht? Haben Sie zum Beispiel Leute kennengelernt? Hat sich eine Zusammenarbeit ergeben?

OE:  Ja, auf jeden Fall. Was Creative Monday ist, sagt ja schon der Name. Es ist sehr inspirierend: die Vorträge, die anderen Kreativen, die ich da kennengelernt habe, haben mich auf neue Ideen gebracht. Ich hab’ da echt viele Leute kennengelernt und die haben mir viel weitergeholfen. Ich hab wirklich wahnsinnig viele Künstler getroffen. – Creative Monday kann ich nur empfehlen, ist wirklich eine tolle Sache!

Apr 2012 29

Im Gespräch mit Michael Paulutz

Interview: Eva Rustemeier und Robert Banning

Am 2. November 2011 wurde in einem namhaften New Yorker Auktionshaus das Gemälde „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt zu einem Preis von 40,4 Mio. US $ versteigert. Wer solche Summen nicht aus der Portokasse bezahlen kann, aber dennoch nicht auf das Kunstsammeln verzichten möchte, dem eröffnete sich im Sommer 2011 eine besondere Gelegenheit, in Nürnberg: Ging man wachen Auges durch die Innenstadt, so sah man – mit ein wenig Glück – an den ungewöhnlichsten Orten kleine Gemälde hängen, auf deren Rückseite die Aufforderung geschrieben stand, das Bild einfach mit nach Hause zu nehmen.

Hinter dieser Aktion steckt nicht etwa die PR-Abteilung eines findigen lokalen Unternehmens, wie zunächst von einem Radiosender vermutet, sondern der Nürnberger Architekturstudent Michael Paulutz mit seinem Projekt „Love Life Corporation“. Zwischen Prüfungsstress und Modellbau-Marathon konnten wir ihn für ein Interview gewinnen.

Apr 2012 03

Ein Interview mit Rainer Hertwig
von Janina Quakenack und Isabella Kardinal

Unweit der Zentrifuge, im „Café Pforte” Auf AEG. Wir warten auf Rainer Hertwig und vertreiben uns im Kaffeeduft die Zeit damit, uns Gedanken über unsere Fragen zu machen. Was wäre wichtiger und was weniger? Was verblüfft? Was bildet?

Wie stehen Sie in Bezug zum „Creative Monday“?

Ich würde sagen, er ist ein Teil des Konzepts der Zentrifuge. Er wirkt als Zusammenschluss von Kreativen aus der Kultur- und Kreativbranche, die versuchen sich besser zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und so etwas wie ein Kunst- und Kreativzentrum in Nürnberg zu schaffen.

Ich besuche ihn regelmäßig, weil beim „Creative Monday“ auch immer wieder Projekte angeboten und präsentiert werden. Das ist zum einen anregend, kann man doch mitbekommen, was überhaupt passiert, zum andern sieht man viele Leute, die sich bei der Gelegenheit treffen und austauschen. Ich habe auch schon mein eigenes Projekt, mit dem ich unterwegs bin, vorgestellt: mehrwertzone.net

Mrz 2012 31

Kooperation der Ohm-Hochschule mit der Kreativplattform Zentrifuge

Im Wintersemester 2011/12 haben knapp 40 Studierende der Fakultät Design an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (www.ohm-hochschschule.de) ein junges Nürnberger Kulturprojekt unter die Lupe genommen – die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de). Diese 2008 gegründete Kunst- und Kreativplattform, die 2010 mit einem Nürnberg Stipendium ausgezeichnet worden ist, wurde von den Jungdesignerinnen und -designern in allen Facetten untersucht. Ziel war es, das Besondere dieser Initiative herauszuarbeiten und darzustellen.

Das Kooperationsprojekt zwischen Zentrifuge und Ohm entstand auf Initiative von Prof. Max Ackermann, der an der Hochschule Verbale Kommunikation lehrt. Prof. Ackermann beobachtet die Zentrifuge schon länger und stellte fest, dass das von einem gemeinnützigen Verein getragene Projekt in seiner Bedeutung und seinem Wert in Nürnberg und in der Region noch viel zu wenig wahrgenommen und gewürdigt wird. Also initiierte er ein Semesterprojekt und fand in seinem Kollegen Professor Burkard Vetter (Fachbereich Entwurf) einen begeisterten Mitstreiter, der mit seinen Studierenden eine Vielzahl von ebenso kreativen wie zur Zentrifuge passenden Ideen entwickelt und ausgearbeitet hat. Seine Entwurfsklasse steuerte mehrere durchkonzipierte Layouts, Broschüren und Logos, viele aussagekräftige Fotos und sogar eine Guerilla-Kampagne bei.

Mrz 2012 20

Ein Interview von Franziska Doehla.

Als Treppenhaus bezeichnet man laut Definition* einen Gebäudeteil oder den Raum in einem Gebäude, in dem sich eine Treppe befindet, die mehrere Geschosse vertikal miteinander verbindet.

Eigentlich kein Ort, an dem man gerne verweilen möchte und doch steht gerade dieser Gebäudeteil im Mittelpunkt der Galerie im Treppenhaus. Leiterin der Galerie mit Schwerpunkt Fotografie, ist Gabriella Héjja – Fotografin, Künstlerin, Kreative.

Seite 10 von 18« Erste...89101112...Letzte »