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Okt 2013 15

Für die Benefiz-Ausstellung “Bewegende Ursachen” wird gerade ein Versteigerungs-Katalog erarbeitet.
In diesem Katalog (A5, ca. 24 Seiten, 1.000 Ex.) können Anzeigen geschaltet werden.

Informationen (Format, Inhalt, Preise) können in dieser Entwurfsfassung (Download PDF) eingesehen werden.
Anzeigenschluss
ist der 1. November 2013.
Bei Interesse bitte Email an Michael Schels (ms@zentrifuge-nuernberg.de).

Okt 2013 04

Eine Würdigung der deutsch-polnischen Ausstellung der Kulturtransporter im Quartier Q der Quelle in Nürnberg.

Text: Edgar Kucharzewski

Mehrere Arbeiten setzen sich mit der Geschichte Deutschlands, und Europas, auseinander. Prof. Bajek, Witold Stelmachniewicz und Edgar Kucharzewski halten der wiedervereinigten Republik einen Geschichts-Spiegel vor. Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter besetzt mit ihren Grenzüberschreitungen, einer Auseinandersetzung mit Frauen in Palästina, einen historisch aufgeladenen Boden. Die Boot-Installation von Heike Wurthmann hat angesichts der aktuellen Entwicklung vor Lampedusa nichts an ihrer Aktualität verloren.

Im „Zyklus Kafka“ zitiert Prof. Bajek einen Bildauszug aus „Schindlers List“, er ist dort als Statist zu sehen. Seine weiteren großformatigen Fotoprints auf Leinwand über Auschwitz, oder den Kamin, sind überlagert mit Textzeilen von Kafkas Prozess, in deutsch, polnisch, tschechisch und englisch lesbar. Fast unscheinbar auch ein Bildzitat der zerbrochenen jüdischen Grabsteine der Krakauer Synagoge, auf die sich das Geschichtsprojekt von Edgar Kucharzewski ebenfalls bezieht.

Okt 2013 01

Zentrifuge ist seit dem 29. Juli 2013 jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung “Z-Zeit” bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte, über Nürnberg, die Region (nein, nicht Gott) und die Welt.

Sendung am 30.9.2013:

Moderation: Ronald Zehmeister und Michael Schels

Gäste und Themen:

  • Frank Wuppinger, Jazzmusiker e.V.: NueJazz Festival Auf AEG (23.-27. Okt.)
  • Volker Wachenfeld, Autor (“Die Fremde”, ars vivendi Verlag)
  • Ingo Brodbeck und Rita Kriege: Gostenhofer Atelier- und Werkstatttage (GOHO, 11.-20. Okt.)

Gedichte von Isabel Bederna und Alessandra Brisotto

Musik von: Der Moment, Leppinski, Orchestre Europa, Hammond Eggs, Jungblut und Zodiaktrio

Der Mitschnitt der Sendung als Podcast (aus urheberrechtlichen Gründen ohne Musik):

Z-Zeit – Die Zentrifuge auf Radio Z (Teil 1)

Z-Zeit – Die Zentrifuge auf Radio Z (Teil 2)

Die nächste Z-Zeit ist am 30. Dezember 2013 um 20 Uhr auf 95,8 MHz.

Sep 2013 29

Der Kunsthistoriker Dr. Harald Tesan publizierte jüngst auf on-index.de eine Kritik an der Ausstellung “Menschliches, Allzumenschliches“, die mehr als 100 Werke des 2002 verstorbenen britischen Künstlers Robert Lenkiewicz präsentiert. Francis Mallett, der Kurator der Ausstellung, nahm dies zum Anlass, seinerseits eine Kritik an Dr. Tesans Kritik zu formulieren, die wir im folgenden ebenfalls veröffentlichen. Die Redaktion von on-index.de überlässt es dem Leser/der Leserin, sich sein/ihr eigenes Urteil zu bilden – am besten durch direkte Anschauung. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Oktober in Nürnberg zu sehen (Auf AEG, Halle 15 – Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.00 – 19.00 Uhr; Sa./So. 11.00 – 19.00 Uhr).

“Let’s not dwell on the two things striking most people deeply fascinated by Auf AEG’s Robert Lenkiewicz exhibition: firstly, that here was an exceptionally talented painter, and secondly, that his paintings and the ideas behind them are thought-provoking and speak directly to many people about their lives and the world they live in. Dr Harald Tesan is not ‘most people’. He is one of that superior breed turned out in ever-increasing numbers by our education system: the intellectual critic. For these self-appointed arbiters of taste, it’s a political ideology that matters most. And ironically, it’s the left-wing post-modernists who hold most contempt for the ‘kitsch’ taste of the uninitiated masses because they don’t like what they’re supposed to like.

Sep 2013 19

Menschliches, Allzumenschliches“ in Halle 15 Auf AEG (EG)

von Harald Tesan

Bevor rührige Maler und Galeristen sich mit dem Label „Leipziger Schule“ schmückten, um mit leicht konsumierbaren Sujets auf Erfolg zu spekulieren, hätte wohl niemand im Traum daran gedacht, einem sentimentalen Genrerealismus jemals wieder museale Weihen angedeihen zu lassen.

Robert Lenkiewicz (1941-2002) ist ein problematischer Fall. Mit akademischer Verve malte der Brite nach dem Zweiten Weltkrieg im realistischen Stil und begeisterte sich im Nachkriegsengland für deutsche Kultur von Goethe bis Wagner. Das macht ihn aus heutiger Sicht eigentlich interessant, wäre ein Grund für die Wiederentdeckung eines fast Vergessenen. Zugleich erweist sich Lenkiewicz, der in kleineren Ölgemälden und Skizzen ein schonungsloser Illustrator menschlicher Abgründe war, als altväterlicher Moralist im Geiste des 19. Jahrhunderts. Sein Zugriff berührt deshalb peinlich, weil der Maler die Welt der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, also seine eigene Zeit, mit weltverbesserischer Absicht beschreibt.

Sep 2013 17

Vernissage Bericht von Edgar Kucharzewski:
250 Vernissage Gäste wurden am 14.9.13 in die „Klangzone“ auf der Quelle hereingelockt, welche die Dresdener Performancekünstler Detlef Schweiger und Robert Zeissig für sie gestaltet hatten. Dann lud „Lady Ma-ga & Prince Negativ“ (Krakau) zur Theaterperformance ein: „Schaltet den Computer aus und vertraut euren Gefühlen“. „Material Klang“ (Helmut Kirsch und Tim Hufnagel), sowie die Jazzformation „Lady and Tramps“ performten während „Agressiva 69 aus Krakau extra für dieses Event angereist war.

Jul 2013 29

Zentrifuge ist ab dem 29. Juli 2013 jeden fünften Montag eines Monats zu Gast bei Radio Z auf 95,8 MHz: In der Sendung “Z-Zeit” bringen wir Projekte aus der Zentrifuge-Community und der Kreativszene zu Gehör. Dazu laden wir Künstler und engagierte Menschen ein und sprechen mit ihnen über deren Arbeit und ihre Projekte, über Nürnberg, die Region (nein, nicht Gott) und die Welt.

Jul 2013 19

Text: Michael Schels

Der 12. CreativeMonday am 15. Juli 2013 im Neuen Museum lockte diesmal 180 Gäste – so viel wie noch nie zuvor – und das trotz besten Biergartenwetters. Eva Martin übernahm als Vertreterin des Neuen Museums die Begrüßung. Sie zeigte sich höchst erfreut über die große Resonanz und gab einen Überblick über das Programm. Als Presenter konnten diesmal der Fotograf Christian Höhn (Megacities), der Komponist Peter Fulda mit Kollegen vom Metropol Musik Verein und Dr. Andrea Dippel von der Kunstvilla gewonnen werden.

Jul 2013 11

Text: Ronald Zehmeister

Über 30 Ingenieure, Technikbegeisterte, Künstler und Kreative sind der Einladung zu dem Workshop  Engineering 2050 gefolgt und haben gemeinsam Ideen über den Anlagenbau der Zukunft entwickelt. Ausrichter und Organisatoren des Workshops waren:

  • Kreativplattform Zentrifuge Auf AEG in Nürnberg
  • VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik im VDI-Bezirksverein Bayern Nordost e.V. und VDE-Bezirksverein Nordbayern e.V
  • Studenten und Jungingenieure SuJ im VDI Nürnberg

Innovation bedeutet, dass man neue Wege geht. Solche neuartigen Ansätze der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sphären stellen somit auch in der Form ein zukunftsweisendes Beispiel dar. Das gemeinsame Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Produktionsstandort und Lieferant von Produktionsanlagen zu sichern und zu stärken. Dazu gehört ständiges Lernen, ein Denken „Out of the Box“, Kreativität und Kooperation. Das Motto lautet: Technik von Menschen und für Menschen. Die Kunst kann hier eine sehr wichtige Rolle spielen und wertvolle Anregungen geben.

Jul 2013 11

Die Zentrifuge ist ein ästhetisches Labor, das künstlerisch-kreative Zusammenhänge und Prozesse erkundet, dabei neue Formen der Kooperation, Kreation, Produktion und Verwertung entdeckt und erprobt. Beim Projekt “Forschende Kunst” stellen wir durch gezielte Tätigkeit einen Prozess her, der nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt ist.

“Forschende Kunst” bringt somit “Forschung” und “Kunst” in einen produktiven Zusammenhang. Ziel dabei ist, Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Erlebniswelten zu einem offenen Austausch anzuregen. Sie bringen aus ihrer jeweiligen Perspektive Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition ein. In der Summe können dadurch Erkenntnisse gewonnen werden, die wiederum in neue Projekte einfließen. Der Prozess wird systematisch dokumentiert, die Ergebnisse werden veröffentlicht.

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