Das diesjährige kulturpolitische Forum der KuPoGe Bayern in und mit der Evangelischen Akademie Tutzing (das 13. insgesamt) hat den Titel “Kultur und Demokratie”. Mit dabei u.a. Bernd Wagner, Johano Strasser, Thomas Röbke, Hermann Glaser, Dieter Rossmeissl, Thomas Goppel, Sepp Dürr, Volker Rodekamp, Walter Eykmann, Norbert Tessmer, K. Heinz Eisfeld, Wolfgang Zacharias, Wolfgang Heubisch (angefragt).
Aus dem Einführungstext:
Kultur und Kulturarbeit sind gefordert: Nicht nur als Orte für Traditionspflege und Weiterentwicklung der Künste, sondern auch als lebendiger Faktor der Gestaltung von Demokratie, Zivilität, Menschenrechten und “Diversity”.
Das zunehmende Auseinanderklaffen der sozialen Schere, und damit das Auseinanderklaffen der Teilhabechancen an Kultur, Bildung und Politik, prägt Deutschland. Das Vertrauen in das politische System – ausgedrückt z.B. in der Wahlbeteiligung – sinkt, gleichzeitig mehren sich die Formen des Protests auch aus der bildungsbürgerlichen Mitte. Der demographische Wandel und die Integration vieler Menschen mit Migrationshintergrund insbesondere in den Städten stellen neue Herausforderungen für die demokratische Gesellschaft Deutschlands dar. Zusammenfassend: Das Thema “Inklusion” wird zum wichtigen überwölbenden Thema der Weiterentwicklung der demokratischen Gesellschaft: Die Teilhabe der gesamten Bevölkerung in materieller, sozialer, politischer und nicht zuletzt kultureller Hinsicht.
Die Künste thematisieren dies. Und die Kultureinrichtungen verstehen sich zum überwiegenden Teil als “aktiver Teil des sozialen Lebens der Stadt” (Sir Simon Rattle). Aber tun sie genug zur demokratischen Gestaltung der Gesellschaft? Tun sie das Richtige? Tun sie es für die “richtigen” Menschen? Tragen sie – insbesondere soweit sie öffentlich finanziert sind – hinreichend zur Inklusion in der demokratischen Gesellschaft bei?
Die Frage: “Welchen Beitrag kann und soll die Kultur zum Gelingen der Demokratie leisten?” steht somit im Mittelpunkt dieser Tagung, zu der Künstler, Kulturpolitiker, hauptberuflich und ehrenamtlich Aktive in großen und kleinen Kultureinrichtungen und -initiativen herzlich eingeladen sind.
Voranmeldungen sind jetzt schon möglich:
Evangelische Akademie Tutzing, Maria Wolff, 08158-251123 (9-12h), F: 996423, wolff@ev-akademie-tutzing.de



